Ripple: XRP in der Finanzwelt gefragt wie nie, 45 Prozent Plus im Schlussquartal 2021

Ripple sieht XRP in seiner Bedeutung für Kunden aus der Finanzwelt im starken Aufwärtstrend. Das 4. Quartal 2021 habe hier im Vergleich zum 3. Quartal ein Plus von 45 Prozent verzeichnet.

Bei der Bewertung von Ripple (XRP) gilt als ein ausschlaggebendes Kriterium, wie sich der hauseigene Altcoin in seinem ursprünglichen Anwendungsfeld als Brückenwährung für Banken und Finanzdienstleister schlägt. Hier hatte Ripple schon für das 3. Quartal 2021 Rekordnachfrage nach XRP gemeldet und sieht diese Entwicklung durch das 4. Quartal 2021 erneut durch Rekordzahlen bestätigt. Der jüngste Quartalsbericht von Ripple verzeichnet für XRP ein Plus von 45 Prozent bei ODL (On-Demand Liquidity). Über ODL stellt Ripple mit XRP als Brückenwährung Liquidität für Kunden aus der Finanzwelt zur Verfügung, um internationale Geldtransfers schnell und preiswert zu organisieren.

Umgerechnet gut 1 Milliarde US-Dollar in XRP sind laut Ripple im Schlussquartal 2021 im Rahmen von ODL verkauft worden, im 3. Quartal 2021 waren es 432 Millionen US-Dollar. Die rasante Entwicklung führte demnach dazu, dass Ripple selbst XRP im Wert von 322 Millionen US-Dollar von Sekundärmärkten zurückkaufte. Führt man diese Zahlen zusammen, ergeben sich unter dem Strich die 45 Prozent Plus für XRP Verkäufe von Ripple. Der Trend lasse annehmen, dass man auch künftig XRP zu Marktpreisen zurückkaufe, heißt es von Ripple.

In dieses positive Bild für XRP als Brückenwährung passt, dass Ripple jetzt mehr als 20 Märkte weltweit zählt, in denen sich ODL nutzen lässt. Die Zahl der Transaktionen per ODL habe sich in 2021 verdoppelt – und das, obwohl Ripple seinen vormals wichtigsten Kooperationspartner Moneygram verlor. Ripple verschweigt in seinem Quartalsbericht auch nicht den „Gegenwind“, den die US-Börsenaufsicht SEC durch ihre Klage wegen XRP erzeuge. Hier fühlt man sich nach wie vor unfair behandelt. Zuletzt verbuchte Ripple in dem Prozess kleinere Etappensiege für sich, muss aber parallel hinnehmen, dass sich das Verfahren und damit ein Urteil Corona-bedingt weiter verzögern.

Abseits von ODL und dem juristischen Kampf mit der SEC zieht Ripple für das Kryptojahr 2021 ein durchweg positives Fazit. Wie schon vor wenigen Tagen in einem allgemeinen Rückblick von Ripple auf 2021 werden die Trendthemen NFTs, staatliche Digitalwährungen (CBDCs) und DeFi betont, in denen man sich gut aufgestellt sieht und von denen man positive Impulse erwartet.

Fazit: Ripple erkennt Momentum für XRP, doch Preiskurve im Minus

Die Quartalsberichte von Ripple sind freiwilliger Natur und nicht so vollständig, wie Analysten es sich wünschen. Aber es ist davon auszugehen, dass Ripple die zunehmende Nutzung von ODL mit XRP tatsächlich spürt, wobei tägliche Volumina für den Gebrauch in absoluten Zahlen fehlen. Wichtigster Grund für die enttäuschende Preiskurve von XRP dürfte weiter das Damoklesschwert SEC sein. Seit Jahresanfang hat XRP rund 25 Prozent an Wert verloren und ist auf Niveaus vom Sommer 2021 zurückgefallen. Daran konnten auch die positiven Nachrichten für XRP in der praktischen Anwendung nichts ändern. Ein umfassenderes Bild für XRP ergibt sich wohl erst wieder, wenn klar wird, wie der Prozess SEC vs. Ripple ausgeht.


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