NFTs sollen laut Meta CEO Mark Zuckerberg bald bei Instagram integriert werden

Meta (früher Facebook) arbeitet laut Gründer und CEO Mark Zuckerberg daran, NFTs in seine Onlinewelten zu integrieren. Erste konkrete Ergebnisse sind demnach schon bald bei Instagram zu erwarten.

NFTs (Non-fungible Tokens) bleiben in 2022 ein Großthema für die Kryptoindustrie, die jüngste millionenschwere Übernahme der Markenrechte von CryptoPunks durch Bored Ape Yacht Club schaffte es sogar in die Wirtschaftsnachrichten. Auch wenn manche Kritiker NFTs undifferenziert als Bluff oder Scam bezeichnen – die einzigartigen digitalen Besitztümer finden ihr Publikum und Käufer in immer mehr Feldern. Twitter erlaubt es seit zwei Monaten, NFTs als Profilbilder zu benutzen und hat damit Kundenwünsche erfüllt. So will auch das Online-Imperium von Facebook, was in Meta umbenannt wurde, den Trend hin zu NFTs nicht verpassen. CEO Mark Zuckerberg gab kürzlich bei der Fachkonferenz SXSW Einblicke dazu, was ihm zu NFTs vorschwebt.

Dabei waren es drei Punkte, die besonderes Interesse fanden:

1. Laut Zuckerberg werden NFTs bei den Diensten von Meta ihre Premiere bei Instagram feiern. Er sprach von „in Kürze“. Beobachter wie Alessandro Paluzzi haben über Twitter schon gezeigt, wie Krypto-Wallets künftig an Instagram angebunden werden können. Dies ist technologische Voraussetzung, um Krypto-Welt mit Meta zu verbinden.

2. Zuckerberg erwähnte, dass man bei Instagram dann in Zukunft auch eigene NFTs erstellen kann. Das bedeutet eigentlich auch, dass ein Marktplatz für Instagram-NFTs entstehen könnte. Spannend wird sein, ob Meta eine eigene Blockchain einsetzen will oder an etablierte, aber teure Lösungen wie Ethereum (ETH) andockt.

3. Perspektivisch soll es möglich werden, Avatare mit NFTs zu individualisieren und diese quer durch alle Meta Dienste zu verwenden. Man hätte dann also, wenn gewünscht, einen Avatar, der unverwechselbar ist, und bei Instagram, Facebook, Metaverse und vielleicht sogar WhatsApp parallel für Aufmerksamkeit sorgt.

Fazit: Meta bringt durch Instagram bald NFTs an ein Massenpublikum

Fachleute erinnern sich bei den Nachrichten zu NFTs bei Instagram natürlich auch an den Plan von Facebook, eine eigene Kryptowährung unter dem Namen Libra, später Diem zu etablieren. Dieses Projekt wurde letztendlich möglichst leise eingestampft, technologische Expertise dürfte aber bei Meta geblieben sein. Wie bei einem Facebook Coin erhofft sich die Kryptoindustrie Synergieeffekte. Instagram hat mittlerweile mehr als 2 Milliarden Nutzer weltweit und diese könnten von einem Tag auf den anderen plötzlich NFT Optionen in ihren Accounts vorfinden. Im Vergleich etwa zu Blockchain-Games wie Axie Infinity AXS, wo NFTs meist ein Bestandteil der Konzepte sind, hat Instagram ganz andere Reichweiten vorzuweisen. Schon deshalb dürfte es Meta daran gelegen sein, zwar einerseits die Verwendung externer NFTs zu ermöglichen, aber andererseits bei der Erschaffung eigener NFTs eigene Technologie als Basis zu nutzen.

So bleibt es für Anleger spannend, wie sich die NFT Ideen von Mark Zuckerberg und Meta in der Praxis zeigen und ob sie den Lackmustest bestehen, viele Menschen zum Ausprobieren zu animieren. Im Prozess „NFTs go mainstream“ wäre das der Durchbruch – könnte aber eben auch bei Fehlschlägen die Kritiker bestätigen.


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