Ripple (XRP): Region Asien-Pazifik wird zum Vorreiter für digitales Banking

Ripple erklärt in einem aktuellen Marktreport, wie sich reine Digitalbanken in der Region Asien-Pazifik ausbreiten. Gerade bei grenzübergreifenden Transaktionen kommt dabei auch XRP zum Einsatz.

Ripple (XRP) veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen Analysen zu Trends in der Finanzwirtschaft, wobei natürlich auch die eigenen Beiträge nicht zu kurz kommen. Der jüngste Marktbericht widmet sich der Region Asien-Pazifik (APAC) und der dort überdurchschnittlich schnell wachsenden Bedeutung von digitalem Banking. Dies mache sich schon daran fest, dass etwa 20 Prozent der etwa 250 reinen Digitalbanken in der Region APAC ansässig sein, so Ripple. Besonders hervorzuheben seien Singapur, wo klare gesetzliche Regelungen Innovationen erlaube, und die Philippinen, wo Kryptowährungen und Optionen beim digitalen Bezahlen eine stärkere Rolle spielten als in anderen Ländern.

Diese Entwicklungen machen sich laut Ripple in eindrucksvollen Kennzahlen fest: Die Zahl der Echtzeitüberweisungen (instant payments) habe in Singapur in 2021 um 58 Prozent zum Vorjahr zugelegt und die Zahl von Krypto-Transaktionen in den Philippinen sogar um 71 Prozent im selben Zeitraum. Absolute Zahlen aber nennt Ripple nicht und gibt auch keine Informationen dazu, welche Marktanteile die eigenen technologischen Lösungen und XRP hier besetzen können. Allgemein gehalten wird daran erinnert, dass RippleNet und On-Demand Liqudity (ODL) mit XRP sich für Echtzeitüberweisungen unter Einbeziehung von Kryptowährungen bestens eignen.

Was digitales Banking aus Sicht von Ripple bremst

Zwei Haupthindernisse definiert Ripple für den weiteren Ausbau von rein digitalem Banking. Zum einen seien 40 Prozent der Konsumenten in der Region APAC bisher nicht bereit, ihre Finanzdaten online zu speichern, weil sie der Sicherheit von Internet-Plattformen nicht trauen. Und immerhin 25 Prozent der Konsumenten nennen Zweifel an der Sicherheit ihrer persönlichen Endgeräte als Barriere, um digitales Banking und Bezahlen zum Alltag zu machen. Das ist insofern wichtig, da bis 2025 mindestens 83 Prozent der Bürger in APAC über ein Smartphone verfügen sollten und der Ausbau mobilen Internets in der Region zügig voranschreitet. In Singapur immerhin habe die Regierung nach starker Zunahme von Online-Kriminalität im Bereich E-Kommerz neue Gesetze auf den Weg gebracht, um Datensicherheit zu stärken, so Ripple.

Zweiter Stolperstein für weiter hohes Wachstum beim digitalen Banking mit Echtzeitüberweisungen ist Ripple zufolge das Fehlen von internationalen Standards. In der Region Asien-Pazifik wachse das Volumen des Blockchain-Markts über fünf Jahre betrachtet mit 81 Prozent im jährlichen Durchschnitt und werde in 2023 gut 23 Milliarden US-Dollar erreichen. Wichtigster Anwendungsfall seien dabei grenzübergreifende Transaktionen und Bezahlvorgänge, bei denen eine Blockchain involviert sei. Doch es bleiben bisher Ausnahmen wie das FinTech PayNow aus Singapur und PromptPay aus Thailand, die ihre Systeme aufeinander abgestimmt hätten. Nicht gerade zufällig zählen die beiden von Ripple genannten Unternehmen auch zum eigenen Kundenkreis.

Fazit: Ripple will vom Wachstum bei digitalem Banking in APAC profitieren

Ripple betont, dass von den 249 bekannten reinen Digitalbanken bisher nur 13 schwarze Zahlen schreiben und davon dann aber 10 aus der Region APAC stammen. Hier hat man also aussichtsreiche Ansprechpartner identifiziert, für die Ripple und XRP infrage kommt. Im Ausblick glaubt Ripple, dass die Ausbreitung von digitalem Banking auch im globalen Westen ankommen wird. Mit Marktberichten wie jetzt unternimmt Ripple Werbung für XRP und seine Dienste, allerdings ohne wirklich Neues zu liefern. Angenehmer Nebeneffekt: Bei solchen Analysen gelingt es Ripple zumindest temporär, die weiterhin bedrohliche juristische Auseinandersetzung in den USA mit der Börsenaufsicht SEC auszuklammern.


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