Ripple (XRP) wird Blockchain-Partner für NFTs von Autohersteller Lotus

Der berühmte britische Sportwagenhersteller Lotus bereitet eine eigene Kollektion von NFTs vor und wird technologisch dabei auf Ripple (XRP) setzen. Für die Vermarktung wird NFT PRO Partner von Lotus sein.

In Kunst, Sport und Entertainment haben NFTs (Non-fungible Token) schon einige Aufmerksamkeit und Erfolge aufzuweisen. Jetzt gehen auch erste Automobilhersteller wie Lotus auf das Thema NFTs zu, um Fanartikel und Sammlerstücke zu generieren. Die britische Automarke mit einer langen Geschichte von ikonischen Sportwagen nennt in ihrer Presseankündigung zu eigenen NFTs Ripple (XRP) als technologischen Kooperationspartner. Ripple engagiert sich zwar schon seit gut einem Jahr zunehmend in der Sparte NFTs, hat aber bisher keine publikumsträchtigen Projekte aufzuweisen. Die Lotus NFTs sollen den besonderen Stil der Marke widerspiegeln, heißt es.

Mit legendären Modellen wie Lotus Elite oder Lotus Prestige ist der Hersteller unter Fans des Motorsports und exklusiver Autos ein großer Name. Beispiele dazu, wie die NFTs gestaltet werden, gibt es bislang leider nicht. Die Bindung an Ripple bedeutet, dass die Lotus NFTs künftig im Netzwerk von XRP dokumentiert und dort auch gehandelt werden. Die NFTs sollen von den Designern von Lotus entworfen werden und laut Pressetext „Pioniergeist“ transportieren. Mit dem US-Unternehmen NFT PRO hat sich Lotus die Dienste eines erfahrenen Vermarkters für das Projekt gesichert.

Debüt von Lamborghini NFTs verlief erfolgreich

Die Konkurrenz von Lamborghini hatte schon im Februar eine erste eigene NFT Kollektion auf den Markt gebracht und bei Auktionen bis zu gut 200.000 US-Dollar für Einzelstücke eingenommen. Die offizielle Webseite für Lamborghini NFTs zeigt aufwendig gestaltete Sammlerpakete, die auch physische Komponenten wie einen Bilderrahmen umfasst. Welche Extras sich Lotus einfallen lässt, bleibt abzuwarten.

Viele Sportwagenhersteller haben schon seit Jahrzehnten eigenes Merchandising aufgebaut oder vergeben Markenrechte für attraktive Produkte. In Deutschland ist Porsche Design dafür ein bekanntes Beispiel. Hintergedanke solcher Strategien: Wenn sich Fans die teuren Autos nicht leisten können, bekommen sie durch lizenzierte Produkte von Uhren über Smartphones bis zu Fahrrädern doch ein erschwingliches Stück ihrer Lieblingsmarke. NFTs verlängern dieser Angebote in die Kryptosparte, Lotus spricht vom ersten Schritt Richtung Web3.

Fazit: Lotus NFTs auch für Ripple ein Pilotprojekt

Während um Ripple (XRP) in den USA weiterhin das quälend lange Gerichtsverfahren mit der Börsenaufsicht SEC das Image und Zukunftspläne beherrscht, dürften die Lotus NFTs eine willkommene Abwechslung bieten. Hier kann Ripple jetzt mit einem großen Namen beweisen, dass man seine NFT Initiativen auch in der Praxis umzusetzen weiß. Lotus verspricht, schon in Kürze mehr Details zu seinen NFTs zu veröffentlichen. Man darf sich wohl an den Gedanken gewöhnen, dass mittelfristig NFTs von Automarken zum guten Ton in der Branche gehören. Perspektivisch sind so etwa auch NFTs von Lotus oder Lamborghini als Prestigestücke im Metaverse zu erwarten.


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