Trump verhängt 30% Strafzölle: Wie reagieren Bitcoin, Ethereum und XRP?

Trump eskaliert den Handelsstreit: Neue Zölle auf EU und Mexiko

Am 12. Juli 2025 sorgte eine Ankündigung von Präsident Donald Trump für Aufsehen an den Finanzmärkten. Er plant, ab dem 1. August einen Strafzoll von 30 Prozent auf Importe aus der Europäischen Union und Mexiko zu erheben. Diese Maßnahme richtet sich laut Trump gegen angeblich unfaire Handelspraktiken und soll die US-Wirtschaft schützen. Doch wie wirkt sich das auf die Krypto-Märkte aus?

Bitcoin und Ethereum zeigen sich schwankend

Direkt nach Trumps Ankündigung reagierten die beiden größten Kryptowährungen – Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) – mit Vorsicht. Bitcoin notierte nach einem kurzen Hoch in der europäischen Session bei etwa 117.400 US-Dollar und fiel damit um 0,6 Prozent. Über mehrere Handelsstunden hinweg konnte sich der Preis nicht nachhaltig über 118.000 US-Dollar etablieren. Auch Ethereum zeigte sich mit rund 2.930 US-Dollar um ein Prozent schwächer und bildete ein sogenanntes „Doji“-Kerzenmuster, was Unsicherheit und Zurückhaltung signalisiert.

XRP bleibt stabil – Ausreißer im Krypto-Markt

Während viele Coins nachgaben, zeigte sich XRP deutlich widerstandsfähiger. Der auf Zahlungsverkehr spezialisierte Token konnte sogar um knapp 1,8 Prozent zulegen. Dieser Anstieg hebt sich vom schwächeren Gesamtmarkt ab und zeigt, dass XRP von kurzfristigen Unsicherheiten offenbar weniger betroffen ist.

Weitere Auswirkungen auf Altcoins

Auch andere große Kryptowährungen wie Solana (SOL) und Dogecoin (DOGE) mussten Kursverluste von zwei Prozent und mehr hinnehmen. Binance Coin (BNB) verlor 0,7 Prozent. Die Stimmung an den Märkten bleibt angespannt, da sich Anleger angesichts der politischen Unsicherheiten zurückhalten.

Hintergrund: Handelsstreit als Belastung für Märkte

Trumps neue Zölle sind Teil einer breiteren Strategie, mit der er bereits zu Wochenbeginn weitere Handelspartner wie Südkorea, Japan, Kanada und Brasilien ins Visier genommen hatte. Besonders der 50-prozentige Zoll auf Kupfer hatte schon vorher für Volatilität auf den Rohstoffmärkten gesorgt. Analysten erwarten, dass die Unsicherheit und Schwankungen auch das kommende Wochenende prägen könnten.

Fazit: Krypto-Märkte reagieren sensibel auf politische Risiken

Deine Investments in Kryptowährungen sind aktuell besonders von politischen Entscheidungen beeinflusst. Während Bitcoin und Ethereum auf die neuen Zölle mit Zurückhaltung reagieren, zeigt XRP relative Stärke. Beobachte die Märkte genau, denn politische Entwicklungen können schnell zu Kursbewegungen führen. Bleib informiert und reagiere flexibel auf neue Ereignisse!

1 Kommentar

  1. Oh, das ist einfach. Japan hat enorm viel in die USA exportiert, die Nationalbank hat die Dollar den Unternehmern als Yen ausbezahlt und selbst dafür direkt US Anleihen gekauft, ein feuchter Traum für die Amerikaner. Dazu kam die Null Zinspolitik und die damit verbundenen Carry Trades. Also belastet Trump mit seinen hohen Zöllen das hochverschuldete und fragile Japan. Jetzt fallen die Exporte aus, damit gehen natürlich die Käufe der US Anleihen direkt zurück. Japan ist der grösste Eigner von US Anleihen und muss sie bereits abstossen. Da sie jetzt auch gleichzeitig die Zinsen anheben müssen wird es durch die Zölle nicht zu einer Belastung der Börsen sondern zu einem Exodus der US Anleihen kommen durch Japans Staatsbankrotts.

    Da natürlich Brasilien genauso wenig wie Kanada oder China motiviert ist US Anleihen zu kaufen sondern abstossen wird die Refinanzierung der US Schulden ein richtiger Spass! Also, der Donald versteht schon was von der Wirtschaft.

    Wenn es dann an denn Anleihemärkten und Börsen so richtig crasht werden die Kryptos brav runtergerissen wobei sich Bitcoin noch am besten hält, aber es ist dennoch noch keine Entwicklung wie bei Gold zu erwarten.

    Also ist der momentane Kryptohype genauso Blunzn wie XRP mit seiner Dinosaurier DNA.

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