Bis zu 40 % der Gamer können sich Leben ohne Videospiele nicht mehr vorstellen – Branche verdreifacht Umsätze in nur 5 Jahren

40 Prozent der männlichen Gamer geben an, sich ein Leben ohne Video- und Computerspiele gar nicht mehr vorstellen zu können. Bei den Spielerinnen sind es immerhin 34 Prozent, wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht. Insgesamt wächst die Branche fulminant, und das in vielen Dimensionen: in puncto Spieleranzahl, durchschnittliche Spielzeit, Umsätze und vieles mehr.

Dabei ist das Smartphone inzwischen schon das meistgenutzt Gaming-Gerät. 81 Prozent der Spielerinnen und Spieler nutzen dieses bereits hierfür, wie aus einer „Bitkom„-Befragung hervorgeht. An zweiter Position befinden sich Laptops, gefolgt von Tablets, stationären Spielekonsolen und erst im Anschluss Desktop-PCs (44 Prozent).

Indes zeigt die Infografik, dass die Corona-Krise einen beträchtlichen Einfluss auf das Spielverhalten der Gamer hat. Vor der Pandemie verbrachten Kinder- und Jugendliche noch durchschnittlich 83 Minuten pro Wochentag mit Games, Ende des vergangenen Jahres waren es 120 Minuten.

Starkes Wachstum

Zwar erfreuen sich auch kostenlose Spieleinhalte-Inhalte großer Beliebtheit. Dennoch steigt die Bereitschaft unter Gamern, Geld in ihr Hobby zu investieren. 69 Prozent der Spielerinnen und Spieler haben innerhalb der vergangenen 12 Monate Geld für Video- oder Computerspiele ausgegeben, 2015 betrug der Anteil lediglich 50 Prozent. Im selben Zeitraum vervielfachten sich die Umsätze.

Im Jahr 2020 erzielte die Gaming-Branche in Deutschland 8,5 Milliarden Euro (inklusive Hardware), gegenüber 2,9 Milliarden Euro im Vergleichsjahr 2015.

Auf dem Börsenparkett geht die Entwicklung mitnichten spurlos vorbei. Besonders deutlich wird der Aufwärtstrend bei einem weiter gefassten Zeithorizont. Während der DAX innerhalb der letzten 5 Jahre lediglich 47,2 Prozent an Notierung zulegte, kletterte der Preis bei zahlreichen Gaming-Aktien deutlich stärker nach oben. Bei TakeTwo schlägt der Zugewinn mit 350,1 Prozent zu Buche, Activision Blizzard kommt indes auf 150,8 Prozent.

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