Cardano: Hard Fork steht an – Mainnet Shelley wird vorbereitet

Bei Cardano (ADA) geschieht am heutigen Mittwoch ein technologisch wichtiger Schritt: Mit Epoche 176 wurde in der Blockchain über einen Hard Fork ein Upgrade eingespielt. Dieses bereitet das Mainnet 2.0 bei Cardano vor, welches Shelley heißen soll.

Cardano (ADA) nähert sich dem Ziel, ein komplett dezentralisiertes Ökosystem auf der Basis einer Blockchain mit Proof-of-Stake Protokoll zu werden. Für die Entwickler ist der Hard Fork mit dem Namen Ouroboros Byzantine Fault Tolerance (BFT) ein Meilenstein bei Cardano. Er soll mit Epoche 176 einsetzen, wie bei ADA die größten Blöcke gezählt werden. Anleger müssen sich nach Angaben der Cardano Stiftung bei BFT um nichts kümmern, das Upgrade wird automatisch auch in die offizielle Daedalus Wallet von ADA integriert. Der Kurs von ADA flattert dennoch rund um BFT und verlor zeitweise um 7 Prozent.

Warum der Hard Fork bei ADA wichtig ist

Technologisch betrachtet ist die Blockchain bei Cardano bislang nur begrenzt dezentralisiert. Dies soll nun in naher Zukunft geändert werden, auf der Roadmap von Cardano wird dies unter dem Begriff Governance (deutsch: Führung) beschrieben. BFT ändert bereits den Konsens-Mechanismus, damit werden die Cardano Stiftung und die Entwickler Community Input Output Hong Kong (IOHK) den Schlüssel zur Blockchain in voraussichtlich sechs Wochen endgültig und unwiderruflich aus der Hand geben. Denn dann soll Shelley starten, was vereinfacht gesagt das Mainnet 2.0 bei Cardano sein wird. Da es in der Vergangenheit bei Cardano hinter den Kulissen durchaus heftig gebrodelt hat, ist BFT beachtlich. Offenbar gelingt es den unterschiedlichen Lagern, ihre Egos zurückzustellen und sich auf die versprochene technologische Weiterentwicklung zu einigen. Zumindest bislang jedenfalls wollen alle Lager offiziell bei BFT und Shelley mitziehen und einen unharmonische Hard Fork wie etwa bei Bitcoin Cash im November 2018 unbedingt verhindern. Cardano-Gründer Charles Hoskinson feiert das Ereignis auf Twitter mit den Worten: „Cardano entwickelt sich zur besten Kryptowährung in der Welt“ und wirft Kritikern fehlendes technisches Know-how vor.

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Hat sich tatsächlich im Code kein sicherheitsrelevanter Fehler eingeschlichen? Versammelt sich hinter ADA genug Computerkapazität, um das Ökosystem robust am Laufen zu halten und davor zu schützen, dass eine Interessengruppe die Herrschaft übernimmt? Hoskinson hofft, dass Shelley zum japanischen Kirschblütenfest Ende März steht und ADA Guthaben dann sicher in die neue Blockchain übertragen werden. Der Kurs von ADA, nach Marktkapitalisierung derzeit Kryptowährung Nummer 11, könnte bis dahin noch einige Kapriolen schlagen.


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