Darum ist das Corona-Hilfspaket in den USA gut für Bitcoin

Der neue US-Präsident Biden setzt finanzielle Soforthilfen in Höhe von rund 2 Billionen US-Dollar durch, um wirtschaftliche Folgen von Corona zu lindern. Bitcoin als Inflationsschutz könnte davon profitieren.

1.400 US-Dollar erhalten viele US-Amerikaner in den kommenden Wochen von Staats wegen per Scheck zugeteilt, steuerfrei. Schon zum zweiten Mal seit Ausbruch der Corona-Pandemie versucht die Führung der USA durch solche finanziellen Direkthilfen an die Bürger, finanzielle Ausfälle in der Krise zumindest teilweise zu kompensieren. Bereits bei der ersten Runde der sogenannten „stimulus checks“ im April 2020 war festzustellen, dass nicht wenige Empfänger das Geldgeschenk direkt in Bitcoin (BTC) investierten. Wiederholt sich das Szenario?

Bitcoin hat in den zurückliegenden Monaten seine Stärken ausgespielt. Die US-Notenbank genauso wie Europäische Zentralbank (EZB) sehen sich gezwungen, in historisch beispielloser Höhe Geld in die Wirtschaftskreisläufe zu pumpen, um Rezession zu vermeiden. Die dabei automatisch entstehenden Inflationsrisiken schienen den Währungshütern weniger gefährlich als ein Einbruch der Wirtschaftsleistungen durch Corona. Clevere Anleger suchen folgerichtig nach Möglichkeiten, ihr Kapital so zu investieren, dass das Inflationsproblem außen vor bleibt. Immobilien, Wertpapiere, Gold und Kunst sind als solche Anlageklassen verbürgt und seit 2020 wird Bitcoin in einem Atemzug genannt. Denn die Mutter aller Kryptowährungen hat ein festgelegtes Limit von 21 Millionen Bitcoin, um Inflation auszuschließen. Wer in den USA seinen ersten Hilfsscheck im Frühjahr 2020 komplett in Bitcoin investiert hat, darf sich aktuell über mehr als 650 Prozent Wertzuwachs freuen.

Milliardentransfers Richtung Bitcoin

In Umfragen geben etwa 50 Prozent der Millennials an, ihr jetzt erwartetes neuerliches Hilfsgeld nicht für die täglichen Ausgaben zu nutzen, sondern anzulegen. Dabei scheinen sie nach wie vor Aktien zu bevorzugen, aber ein Teil wird vorhersehbar auch in Bitcoin und führende Altcoins fließen. Wertzuwächse wie durch die Preissprünge bei BTC sind bei Aktien üblicherweise geringer. Analysten betonen aber zudem, dass große Pensionsfonds und Versicherungsfonds zunehmend durch Nullzinsen und Inflationsrisiko in Bedrängnis geraten. Sie müssen sich ebenfalls nach alternativen Anlagemöglichkeiten umschauen und stoßen dabei auf Bitcoin. Und dieses Phänomen beschränkt sich nicht auf die USA, sondern ist längst bis nach Europa und China gewandert.

So überrascht es kaum, dass Bitcoin aktuell bei deutlich über 50.000 US-Dollar notiert und sich anschickt, neue Höchstmarken anzuvisieren. Denn das „digitale Gold“ Bitcoin wird mehr und mehr zum inflationssicheren Hafen, Großunternehmen wie MicroStrategy, Square und Tesla haben BTC in ihre Finanzstrategien bereits einbezogen. Kaufbereitschaft für Bitcoin von privaten und institutionellen Anlegern trifft auf eine begrenzte Anzahl von BTC, die überhaupt zum Verkauf stehen. Insofern sind Einflüsse durch das insgesamt rund zwei Billionen schwere zweite Corona-Hilfspaket in den USA auf die Preiskurve von Bitcoin absolut vorstellbar.


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