Amerikaner nutzen Hilfszahlungen zum Kauf von Bitcoin

In den USA setzten viele Bürger das Geld, was ihn der Staat in der Coronakrise als Nothilfe auszahlt, um in Bitcoin (BTC) und andere Kryptowährungen zu investieren. Das lässt sich aus von Kryptobörsen veröffentlichten Daten folgern.

Als in den USA im März das erste milliardenschwere Konjunkturpaket als Antwort auf die Coronakrise beschlossen wurde, legte man auch großen Wert auf direkte Hilfen für die Bürger. 1.200 US-Dollar sind es im Normalfall, welche pro Erwachsenen ausgeschüttet werden, im Amerikanischen wird von einem „Stimulus Check“ gesprochen. Nun zeigt sich: Viele Menschen nutzen diese Finanzspritze gar nicht wie gedacht, um Einkäufe zu tätigen und so die heimische Wirtschaft am Laufen zu halten. Stattdessen begreifen sie das Geld als Chance, in den Handel mit Bitcoin (BTC) und Co. einzusteigen. In einem Forum bei Reddit beispielsweise häufen sich Beiträge, wo Nutzer davon berichten, ihren Stimulus Check gänzlich in BTC umgetauscht zu haben.

Hintergrund zur US-Hilfszahlungen und privaten Strategien pro Bitcoin

Den Trend, das oft Helikoptergeld genannte Kapital auf Kryptowährungen zu setzen, bestätigt etwa auch die Kryptobörse Coinbase. CEO Brian Armstrong veröffentlichte auf Twitter eine Grafik, die den sprunghaften Anstieg von Depots zeigt, deren Größe genau 1.200 US-Dollar entspricht. Auch von Binance wurde gemeldet, viele neue Konten zu beobachten, die offensichtlich mit den Stimulus Checks gefüttert wurden.

https://twitter.com/brian_armstrong/status/1250907110730170370

Hinter dieser privaten Anlagestrategie in Richtung Bitcoin stehen zwei Ideen. Zum einen verstehen viele US-Amerikaner, dass die riesigen Konjunkturhilfen das Risiko von Inflation mit sich bringen. Zum Zweiten sehen sie speziell BTC als Möglichkeit, sich gegen Inflation abzusichern und zugleich auch Chancen auf Wertzuwachs durch positive Kursentwicklungen mitzunehmen. Einzelne Beobachter sehen in Aktionen pro BTC eine Art stillen Protest gegen das herrschende Finanzsystem.

Profitiert der Kurs von BTC durch neue Anleger aus den USA?

Bitcoin notierte Mitte Februar noch bei knapp über 10.000 US-Dollar. Als immer klarer wurde, dass die Auswirkungen des Coronavirus enormen negativen Einfluss auf die Weltwirtschaft haben, stürzten Mitte März die Börsenkurse ab und auch BTC knickte scharf ein bis auf etwa 5.000 US-Dollar. Mittlerweile hat sich BTC von diesem Schock etwas erholt und scheint sich bei gut 7.000 US-Dollar zu stabilisieren. Welchen Anteil dabei die neue nprivaten Anleger leisten, ist schwer zu beziffern. Denn auch das bevorstehende Bitcoin Halving wird von vielen Fachleuten als Kurstreiber angesehen.


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