Dogecoin (DOGE): Gründer ziehen sich zurück und üben Krypto Kritik

Bei Dogecoin (DOGE) scheint es hinter den Kulissen unruhig zuzugehen: Mitgründer Billy Markus kündigte zuletzt die Mitarbeit auf und schloss wie zuvor bereits Mitgründer Jackson Palmer eine Rückkehr aus.

Das Kryptojahr 2021 kannte mit Dogecoin (DOGE) gegen Shiba Inu (SHIB) ein vielbeachtetes Duell: Auf der einen Seite mit Dogecoin einen oft als Meme Coin verspotteten Token, der durch Tesla-Chef Elon Musk als „Dogefather“ viel Aufmerksamkeit erhielt. Auf der anderen Seite Shiba Inu als selbst ernannter Dogecoin-Killer. Rund 3.000 Prozent Plus in der Preiskurve von DOGE und sagenhafte 40.000 Prozent Plus bei SHIB katapultierten die zwei Altcoins in die TOP 20 der kapitalstärksten Kryptowährungen. Doch bei Dogecoin brodelt es im Hintergrund. Zum Jahresende stellte Dogecoin Mitgründer Billy Markus per Twitter klar: Er spreche nicht mehr für DOGE und werde auch nicht mehr an der technologischen Weiterentwicklung mitarbeiten.

Was manche Beobachter verwunderte: Billy Markus, Spitzname Shibetoshi Nakamoto, hält nach eigenen Angaben lediglich 220.000 DOGE, die bei aktuellen Preisen gerade einmal knapp 40.000 US-Dollar wert sind. Reich geworden ist durch den Dogecoin Boom in 2021 auch der zweite Mitgründer Jackson Palmer offensichtlich nicht. Palmer hatte schon im Sommer 2021 Kryptowährungen allgemein als „hyper-kapitalistisch“ verdammt. Durchgesickert war auch, dass Palmer selbst keine DOGE (mehr) hält. Was bei Billy Markus überrascht: Noch im August war er beim von Musk mitinitiierten Neustart der Dogecoin Stiftung als Berater aufgeführt worden und sein Name findet sich auch weiterhin auf der Webpräsenz.

Shiba Inu gegen Dogecoin – setzt sich der Zweikampf in 2022 fort?

Die Gründer von Shiba Inu sind bisher anonym geblieben und so ist auch unklar, ob und wie sie von den exorbitanten Preissteigerungen bei SHIB profitieren konnten. Das hält die Kryptoszene aber nicht davon ab, das Gerangel zwischen DOGE und SHIB zu verfolgen. Dogecoin kann – gepusht durch US-Prominenz – mittlerweile vereinzelt Akzeptanz als Zahlungsmittel für sich verbuchen. Shiba Inu wiederum hat mit seiner dezentralisierten Kryptobörse ShibaSwap erste Schritte Richtung DeFi gemacht und sieht dort seine Bestimmung. Was für SHIB und DOGE spricht: Beide Coins sind an fast allen großen Kryptobörsen gelistet und somit für Anleger und Spekulanten einfach verfügbar.

Fazit: Dogecoin und Shiba Inu – risikoreiche Investments

Im Rückblick auf 2021 ist festzuhalten: Mit frühen Investments in DOGE und SHIB ließen sich überragend gute Renditen erzielen. Doch wenn das Timing nicht stimmte, ist das Ergebnis ernüchternd. DOGE notiert aktuell bei 0,17 US-Dollar und ist damit nur noch ein Viertel von dem wert, was das Allzeithoch vom Mai mit 0,73 US-Dollar dokumentiert. Auch bei SHIB mit aktuell 0,0000337 US-Dollar sind die Höchststände von fast 0,000080 US-Dollar aus dem Oktober schon wieder weit entfernt. 2022 könnte für Dogecoin und Shiba Inu richtungsweisend werden. Orientiert man sich – ob nun mit oder ohne Gründer – weiterhin an PR-Aktionen oder gelingt es DOGE und/oder SHIB, mit überzeugenden Anwendungsfällen nachhaltig zu punkten?


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