Extremes Ungleichgewicht: 36% der institutionellen Investoren besitzen Bitcoins, Anteil mehr als zehnmal so hoch wie bei Normalbevölkerung

36 Prozent der institutionellen Anleger wie Hedge-Fonds, Stiftungen und Pensionen besitzen Bitcoins. Allerdings sind lediglich 2,7 Prozent der Deutschen im Besitz der Kryptowährung mit der höchsten Marktkapitalisierung. Dies geht aus einer neuen Infografik von Block-Builders hervor.

Vor allem bei institutionellen Anlegern aus Europa erfreut sich Bitcoin großer Beliebtheit. Hier sind sogar 45 Prozent in BTC investiert. In den Vereinigten Staaten von Amerika sind es mit 27 Prozent deutlich weniger. Dies geht aus einer „Fidelity“-Studie hervor, bei welcher 774 institutionelle Anleger befragt wurden.

Die Profi-Anleger schätzen diverse Eigenschaften an der Kryptowährung. Am häufigsten genannt wurde der Umstand, dass sich Bitcoin unkontrolliert zu anderen Assetklassen verhalte. Auch das innovative Technologie-Spiel sowie das hohe Aufwärtspotenzial wird von jenen Institutionellen goutiert. Allerdings nur von einem geringen Teil der Normalbevölkerung, wie es scheint: hier hält lediglich ein Bruchteil die Digitalwährung, wie eine repräsentative „Civey„-Erhebung zutage fördert.

Bitcoin Ungleichheit

Indes zeigt die Infografik, dass die Vermögensungleichheit auch in die Krypto-Welt Einzug gehalten hat. So sind 0,01 Prozent der BTC-Adressen im Besitz von 42,23 Prozent aller Tokens. Allerdings lässt die Analyse keine Rückschlüsse darauf zu, ob eine Adresse einer Einzelperson, oder einem Unternehmen gehört. Dennoch spricht vieles dafür, dass die Arm-Reich-Schere auch bei Bitcoin weit auseinanderklafft. So befinden sich gemäß „Bitinfocharts“ auf 48,15 Prozent der Adressen lediglich zwischen 0 und 0,001 Bitcoins sowie 0,02 Prozent des gesamten BTC-Bestandes – und viele wiederum sind wie aufgezeigt erst gar nicht investiert.

Bitcoin Potenzial auf dem Prüfstand

Wie der Infografik zu entnehmen ist, könnten insbesondere Privatanleger hohe Renditen verpassen. Demnach sind derzeit 71,28 Prozent der Bitcoin Adressen im Plus. Dies bedeutet, dass die Wallets zu einem Zeitpunkt mit Coins bestückt wurden, als der BTC Preis unterhalb des jetzigen Standes notierte. Ungeachtet aller Volatilitäten und Risiken hat sich ein Investment bisher für ein Großteil ausgezahlt.

Zwar wird sich noch zeigen müssen, ob sich optimistische Bitcoin Prognosen bewahrheiten – so hält die Bayerische Landesbank einen Preis von 90.000 US-Dollar je Coin für möglich -, doch eines steht fest: die institutionellen Anleger wittern Chancen und sind bereits an Bord.

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