Galaxy S10 kommt mit integriertem Cold Wallet

Das Bedürfnis, Guthaben in Kryptowährungen im Smartphone sicher mit sich zu tragen, will Samsung mit seinen Flaggschiffen der Serie Galaxy S10 ab sofort erfüllen. Die vier vorgestellten Modelle punkten nach Angaben von Samsung mit einer Hardware-basierten Lösung für die sichere Speicherung von Private Keys.

Bereits seit einigen Wochen kursierten die Gerüchte, Samsung werde künftig bei seinen Vorzeige-Smartphones die Wünsche der Kryptoszene bedienen. Auch wir berichteten darüber. Nun wurden die vier Modelle des ab sofort erhältlichen Galaxy S10 offiziell präsentiert und ein Satz ist es dabei, der die vorangegangenen Leaks bestätigt. Unter dem Stichwort „Sicherheit“ schreibt Samsung nämlich: „Galaxy S10 wird mit der Verteidigungseinrichtung Samsung Knox hergestellt. Ein auf Hardware gestützter sicherer Bereich verwahrt deine Private Keys für mobile Services, die auf Blockhains beruhen.“ Samsung Knox assoziiert das berühmte amerikanische Fort Knox, wo die US-Regierung große Teile ihrer Goldreserven lagert. Bereits seit 2013 sammelt Samsung seine Sicherheitslösungen unter dem Namen Samsung Knox.

Hintergrund zu Samsung und Sicherheit von Anwendungen bei Kryptowährungen

Während bislang vorinstallierte Modifikationen des Betriebssystems Android für Samsung Knox verantwortlich waren, fügt Samsung dem Konzept nun erstmals eine Spezifikation vonseiten der Hardware hinzu. So jedenfalls interpretieren die Experten das Marketing-Sprech von Samsung unisono, auch wenn detailliertere Informationen noch fehlen. Praktisch erklärt: Dem Prinzip von Cold und Hardware Wallets folgend, hat Samsung offenbar in den Smartphones Galaxy S10, S10e, S10+ und dem kommenden S10 5G einen Chip eingebaut, der physisch vom Internet abgetrennt ist. Der Zugriff auf Private Keys funktioniert dann wie bei bewährten Hardware Wallets nur indirekt. Ein Verlust des Smartphones bedeutet somit nicht, auch Private Keys zu verlieren. Für den Zugriff auf die Schnittstelle zwischen Online-Software und der Cold Wallet dient der Fingerabdruck oder die Gesichtserkennung als PIN. Wie bequem das funktioniert und ob die von Samsung erwarteten Apps ihre Funktionalität für das Speichern, Handeln und Bezahlen mit Kryptowährungen wirklich erfüllen, müssen aber erst noch Tests beweisen.

Was bedeutet Samsungs Bekenntnis zu Kryptowährungen?

Mit dem HTC Exodus 1 und dem Finney von Sirin Labs sind bereits mindestens zwei Smartphones erhältlich, die eine Cold Wallet integrieren. Samsung spielt mit seinen Flaggschiffen der Galaxy-Serie in Sachen Verbreitung und High-End-Technologie in einer anderen Liga. Top-Smartphone mit Cold Wallet ist das Versprechen von Samsung – und es könnte viele Käufer dazu bringen, sich erstmals mit Kryptowährungen auseinanderzusetzen. Ein Tipp für dich: Spiegel Online hat zuletzt analysiert, wie schnell die ursprünglichen Herstellerpreise bei Samsungs Galaxy-Reihe nach dem Verkaufsstart fallen. Demnach dürfte es schon in drei Monaten möglich sein, 20 Prozent bei der Anschaffung zu sparen.


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