Samsungs Galaxy S10 soll mit Cold Wallet und Krypto-App kommen

Leaks aus der Smartphone-Welt deuten daraufhin dass, dass mit dem Samsung Galaxy S10 dass kommende Flaggschiff der Südkoreaner von Werk aus auf den Einsatz im Zusammenhang mit Kryptowährungen vorbereitet sein soll. Anscheinend ist mit einer integrierten Cold Wallet und einer App zu rechnen.

Kryptowährungen sicher auf dem Smartphone verwahren und komfortabel über den Touchscreen verwalten? Bisher müssen sich die Nutzer mit Apps behelfen, die etwa von Kryptobörsen wie Coinbase bereitgestellt werden. Samsung als einer großen Hersteller von Smartphones will unterdessen offenbar bei seinem kommenden Spitzenmodell Galaxy S10 Funktionalität für die Krypto-Szene gleich von Werk aus einbauen. Auf Twitter machen Fotos die Runde, die bereits eine Vorschau auf Samsung-eigene Krypto-App geben sollen.

Das Fachportal SamMobile will bereits zusätzliche Details kennen. Samsung selbst hat die Meldungen bislang nicht kommentiert. Das Galaxy S10 soll im Vorfeld der Fachmesse Mobile World Congress 2019 Ende Februar in Barcelona vorgestellt werden.

Was könnte Samsung beim Galaxy S10 genau für Bitcoin und Co. planen?

In der Smartphone-Branche sind Leaks oft von Herstellerseite angestoßen und Vorhersagen von Fachportalen überwiegend zuverlässig. Es ist also durchaus möglich, dass Vorabmodelle des Galaxy S10 bereits kursieren. Die veröffentlichten Fotos zeigen eine tief in das Betriebssystem integrierte App namens Samsung Blockchain KeyStore. Diese scheint das Anlegen neuer Wallets und das Importieren bereits vorhandener Wallets zu erlauben. Unterstützt wird dabei dem Anschein nach Ethereum (ETH). Aus anderen Quellen ist zu hören, dass die App vom Start an auch auf Bitcoin (BTC), Bitcoin Cash (BCH) und ERC20 Token vorbereitet sein soll. Neben den Private Keys sollen Fingerabdrucksensor und PIN als Sicherheitsfeatures dienen. Ein Fragezeichen bleibt bei dem Begriff Cold Wallet – denn dafür müsste eigentlich ein Speicherbereich im Galaxy S10 physisch vom Internet abgetrennt sein. Offen ist auch, welche Funktionen die App neben Storage erledigen kann. Erwartet wird zumindest das unkomplizierte Überweisen von Coins sowie das Dokumentieren von Transaktionen und Kontoständen.

Sind Bitcoin-Smartphones das nächste große Ding?

Samsungs Konkurrent HTC hat mit dem Exodus 1 bereits ein Smartphone im Programm, das speziell auf die Ansprüche der Krypto-Szene zugeschnitten ist. Das Galaxy S10 als Massenmodell dürfte einen wesentlich breiteren Kundenkreis erreichen. Belegt ist, dass Samsung einige Patente im Zusammenhang mit Wallets eingereicht hat. Für dich scheint das komfortable Hantieren mit Kryptowährungen per Smartphone näher zu rücken. Spannend bleibt, ob künftig dann auch Zahlungsdienste wie Google Pay Bitcoin und Ethereum akzeptieren.


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