Hard Fork beim Ethereum für den 16. Januar 2019 anvisiert

Vitalik Buterin und 2 weitere Entwickler mit Gabeln als Symbol für die Hard Fork

Das ursprünglich für den November 2018 geplante Upgrade Constantinople beim Ethereum verschiebt sich in das kommende Jahr. Nun wird der 16. Januar 2019 als Datum für den Hard Fork angestrebt.

Unerwartete technische Probleme bei der Weiterentwicklung der Ethereum-Blockchain: Das Constantinople benannte Upgrade, welches eigentlich in diesem November live gehen sollte, funktionierte in einer Testumgebung nicht wie geplant. Deshalb hätten die Entwickler nun den 16. Januar 2019 als neues Zieldatum für den Hard Fork bei Ethereum angesetzt. „Wir können eigentlich nur Mitte Januar sagen, es macht keinen Unterschied, ob wir ein konkretes Datum nennen oder nicht. Wir können den Tag immer noch nach hinten verschieben“, wird der Entwickler Péter Szilágyi zitiert.

Die Hintergründe zu Constantinople und der Blockchain Ethereum

Ziel des Upgrades Constantinople ist es, die Ethereum Blockchain generell schneller und effizienter zu machen. Für Miner von Bedeutung: Nach dem In-Kraft-Treten von Constantinople winken auf einen Block nur noch zwei anstatt drei Ethereum (ETH) als Belohnung. Im Testnet zeigten sich durch Constantinople allerdings zwei größere Probleme: Die Software installierte sich nicht auf dem gewünschten Block 4.230.000, sondern auf Block 4,229,999. Zudem meldeten mit zwei große Ethereum-Klienten, Geth and Parity, einen kritischen Konsens-Fehler, der zu einer Aufspaltung der Blockchain in zwei separate Chains führen würde. Diese unerwarteten Schwierigkeiten werden darauf zurückgeführt, dass zu wenige Ethereum-Miner sich auf Constantinople vorbereitet hatten. Deshalb entschied man sich im Endergebnis für eine zeitliche Verschiebung beim Start von Constantinople.

Constantinople soll auch die sogenannte „difficulty bomb“ bei Ethereum erneut verschoben werden. Die umstrittene difficulty bomb würde zum einen das Minen erschweren, aber zum anderen auch die Blockchain-Teilnehmer dazu ermutigen, ihre Software auf dem neuesten Stand zu halten. Entwickler Lane Rettig sagte nun, der offizielle Start der difficulty bomb werde mit Constantinople um 18 Monate verschoben. Doch bereits ab April oder Mai 2019 werde man in der Blockchain 30-Sekunden-Blöcke im Zusammenhang mit der Constantinople erfahren.

Was der Hard Fork beim Ethereum für dich bedeutet?

Anders als beim bevorstehenden Hard Fork beim Bitcoin Cash besteht bei Ethereum über Constantinople weitgehend Einigkeit. Die Entwickler versprachen nun, das bis Weihnachten 2018 alle Klienten bei der Ethereum-Blockchain eine stabile Software-Version als Voraussetzung für Constantinople zur Verfügung haben würden.


Wer noch kein Ethereum hat kann dies bei Coinbase oder eToro kaufen. Mit einem Hebel könnt ihr Ethereum bei Plus500 oder Bitmex (1:50) handeln.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*