IOTA bei EU-Projekt EBSI weiter an Bord – Blockchain-Lösungen für Europa

Die IOTA Stiftung hat beim EU-Projekt EBSI eine Auswahlrunde überstanden und gehört nun zu den 5 Vertragspartnern, die den Prototop für EU-Blockchains entwickeln und testen sollen.

Weihnachtsstimmung bei der IOTA Stiftung: Das Pre-Staking für Shimmer (SMR) und Assemby (ASMB) wurde in dieser Woche auf den Weg gebracht und jetzt kommen auch von der EU gute Nachrichten. Denn dort hat die IOTA Stiftung große Hoffnungen in das Projekt EBSI (European Blockchain Services Infrastructure ) gesetzt und wurde nun als einer von 5 Vertragspartnern für Phase 2A ausgewählt. Dies machte IOTA per Twitter bekannt. Im Herbst war die IOTA Stiftung schon bei Phase 1 von EBSI beteiligt und qualifizierte sich dabei für die nun beginnende Arbeit an dem Prototyp einer EU-Blockchain, wie aus der Mitteilung von EBSI hervorgeht.

Hinter EBSI steht der Auftrag der EU, Blockchain-Lösungen zu entwickeln, die dann von Mitgliedsländern gerade für grenzübergreifende Aufgaben genutzt werden können. Typische Beispiele für solche Anwendungsfälle sind etwa die manipulationssichere Dokumentation von Bildungs- und Berufsabschlüssen. Die EU-Kommission hat für EBSI zunächst gut 6 Millionen Euro reserviert. Welchen Anteil davon die IOTA Stiftung einplanen kann, wurde bisher nicht öffentlich. Phase 2A bei EBSI soll bis Mitte 2022 laufen und danach in Phase 2B bis Sommer 2023 ein einsatzfähiges Blockchain-Produkt hervorbringen.

Mit Blick auf EBSI hatte die IOTA Stiftung schon im September betont, dass das Tanglenet für Anwendungsfälle gut geeignet ist. Dabei punktet IOTA mit Gebührenfreiheit auch für Aktionen wie Bestätigung eines digitalen Dokuments und Erfahrungen dazu, wie digitale Verwaltung unter Berücksichtigung von EU-Datenschutz umgesetzt werden kann. Ein weiteres Argument pro IOTA bei EBSI ist die Energieeffizienz.

Fazit: IOTA nähert sich durch EBSI dem EU-Praxistest

Die finanziellen Projektmittel für EBSI dürften bei der IOTA Stiftung nicht die Hauptmotivation sein, das Engagement voranzutreiben. Denn bei monatlichen Ausgaben von rund 1,3 Millionen US-Dollar der IOTA Stiftung ist das Budget für EBSI im Vergleich eine kleinere Größe. Wichtiger scheint die Chance, IOTA im institutionellen Gebrauch technologisch zu etablieren. Der Hick-Hack um EU-Impfzertifikate in der Covid-Pandemie hat offengelegt, dass das Bündnis gerne künftig eine flexibel einsetzbare Blockchain-Lösung vorhalten will. So wird Phase 2A nun für IOTA die vorerst letzte Hürde, um bei EBSI anschließend bis zum Projektabschluss dabei zu sein. Der Kurs von IOTA profitiert derweil auch weiter vom bevorstehenden Staking für Assembly und Shimmer und verbucht in einem unruhigen Gesamtmarkt ein Wochenplus von knapp 10 Prozent.


Wer noch keine Bitcoins oder IOTA hat kann diese hier kaufen: 

7 Kommentare

  1. Sehr guter Beitrag, Danke!

    Grob gesagt, kann man in drei grundsätzliche Kryptoklassen unterscheiden.
    Bitcoin, welches den monetären Wert eines Datenpaket bewiesen hat. Also tatsächlich digitales Gold, leider genauso dumm.
    Ethereum, IOTA, etc. gehen weiter und sind mehr Technologieaktien. Gerade der Tangle von IOTA ist mehr mit dem TCP/IP Protokoll als mit einer Blase zu vergleichen. Letztendlich hat der Autor auch Recht, wenn IOTA 2.0 dezentral auf dem neu unter Rust programmierten online geht, wird sich zeigen wa diese Technologie kann und wert ist.
    Shitcoin, jeder kennt welche, der Name sagt alles.

    Ach ja, hört bitte alle mit dem Web3 Blödsinn auf. Das WWW ist ein klar definierter Dienst der im und auf dem Internet
    direkt läuft, genauso wie etwa email. Web2 war die Interaktion über die Websites, das Social Net. Web3, auch als Semantic Web war vom W3C Consortijm angedacht und definiert als Wissensmodulierung, am Webserver wurde im XML Format in OWL der Inhalt logisch definiert, für Maschinen. Zwischenzeitlich ist das Projekt verhungert.

    Sämtliche Cryptos setzten direkt im Internet auf und haben technologisch mit dem Web (WWW) genauso viel zu tun wie mit meiner Großmutter.

      • @Rick
        Die Aussage war sprachlic und inhaltlich vollkommen unverständlich. Es ist überhaupt nicht klar, was er sagen wollte. Ich habe lange gerätselt, warum er Iota einen shitcoin nennt. Ich denke eher, dass Ihr seichter Intellekt keinen Sinn für sprachliche Nuancen hat und Sie somit verstanden haben, gerade weil Sie nicht verstehen.

      • Sorry @Ric ,

        „sprachlic“ war das von mir schon daneben, doch das passiert jeden, oder?

        Klare Klassen:

        1) Bitcoin, wie oben beschrieben
        2) Cryptos, welche eine Technologie verwirklichen und überhaupt nicht auf eine Bewertung einer Börse angewiesen sind. Konkret ist IOTA ein schönes Beispiel, hier werden von Informatikern auf den verschiedensten Gebieten Lösungen entwickelt.
        3) Du kannst in wenigen Minuten eine Trampel-Präsident-Coin auf Basis von Ethereum schaffen, einen durchgeknallten Millionär begeistern, der twittert und jetzt hast du einen wunderschönen, wertvollen Sitcoin.

      • @Alex, tja wir können nicht alle Genies sein, aber mein Arzt sagte: „Ihr seichter Intellekt tut nicht weh, ist nicht ansteckend und Sie können alt damit werden.“

        Aber die Definition, Geschichte des WWW, des Nachfolgers Web 2.0 (Social Net) und den Entwurf des W3C zum Web 3.0 (Semantic Web). Wissensmodellierung, Prädikatenlogik höherer Ordnung, gerichtete Graphen, OWL2 …

        Ich bin bestimmt zu blöd Dir das zu erklären. Frohe Weihnachten

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