IOTA: Erstes Staking Projekt mit Shimmer (SMR) in den Startlöchern

IOTA will sein Ökosystem durch Staking aufwerten und erwartet dafür einen baldigen Testlauf mit Shimmer (SMR). Ob sich das lohnen kann und wie sich IOTA Staking vorstellt, untersuchen wir hier.

Staking hat sich als bewährte Methode herausgestellt, um mit Guthaben in Altcoins wie Cardano (ADA) weitgehend risikofrei Zinsen zu erzielen. Für hinterlegtes Kapital werden bei Staking Boni ausgeschüttet, weil die Coins zur Sicherheit und Stabilität der jeweiligen Blockchain beitragen. Bei IOTA ist bekanntlich technologisch bedingt manches anders als bei typischen Altcoins. So wird sich auch das erste Staking Projekt bei IOTA von den bekannten Umsetzungen etwas unterscheiden, wie die offizielle Ankündigung verdeutlicht. Denn als Anreiz für das Staking von IOTA werden keine IOTA ausgeschüttet, sondern im ersten Testlauf Shimmer (SMR). Shimmer steht unter dem Dach der IOTA Stiftung und will mit SMR einen möglichen DeFi Token für IOTA platzieren.

Shimmer (SMR) staken bei IOTA – so lautet der Plan

Auf der Webpräsenz von Shimmer ist nachzulesen, dass das genaue Startdatum für Staking 24 Stunden im voraus bekannt gegeben wird. Noch ist das nicht geschehen und es gilt das vage „in naher Zukunft“. Wer dann IOTA über die Wallet Firefly für das Staking anmeldet, wird bis zu 90 Tage lang alle zehn Sekunden einen Shimmer pro hinterlegten MIOTA zugeteilt bekommen. SMR ist noch nicht handelbar und soll in Zukunft der native Token bei Shimmer werden. Ob daraus ein Geldwert entsteht, ist offen.

Die IOTA Stiftung vergleicht ihren Ansatz für Staking mit permanenten Airdrops. Denn hinterlegte IOTA werden momentan im Tanglenet noch nicht für Stabilität und Sicherheit benötigt. Insofern ist das Staking mit Shimmer auch eine Machbarkeitsstudie für Anwendungsfälle der Zukunft in einem dezentralisierten IOTA 2.0.

Fazit: IOTA Staking – Erfolg ungewiss

Die IOTA Stiftung und Shimmer versichern, dass eingebrachte IOTA absolut sicher sein werden und man sie auch jederzeit wieder abziehen kann. So scheint das Risiko überschaubar. Da das Staking auf Testebene ausprobiert wird, ist aber auch völlig ungewiss, ob Shimmer je eine funktionierende Plattform aufbaut und für SMR auf einem Sekundärmarkt Preise entstehen. Kritiker sehen in dem Projekt ein Ablenkungsmanöver von IOTA, wo Allzeithochs von über 5 US-Dollar aus 2018 bei heutigen Ständen von unter 1,50 US-Dollar unerreichbar wirken. Die Preiskurve von IOTA konnte zuletzt immerhin um gut 10 Prozent zulegen und die Ankündigung von Staking mit Shimmer durfte hier als positiver Faktor Einfluss geübt haben. Die große Herausforderung für IOTA bleibt aber das Umstellen auf ein dezentrales IOTA 2.0. Falls hier Staking von SMR als Test gefällt, um künftige Anwendungsfälle zu demonstrieren, wäre dies eine gute Nachricht. Doch wie gesagt: Der Praxistest steht noch bevor und bis dahin gilt wie üblich bei IOTA, die realen Entwicklungen abzuwarten und sich nicht auf Ankündigungen zu verlassen.


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7 Kommentare

  1. Oh Lange, welche Kritiker sehen denn ein Ablenkungsmanöver von Iota?
    Jetzt fällt Dir nichts mehr ein. Ich war anfänglich wirklich wütend auf Dich, Deine provokante und zweitklassige Berichterstattung, aber jetzt hab ich nur noch Mitleid mit Dir! Getrost setze ich auf block-builders.de einen block und kann entspannt in dem Wissen, wie lächerlich Du Dich machst, Deine unbedeutenden Artikel schreiben und veröffentlichen lassen. Bye bye und viel Kraft wünsche ich

  2. Du hast nicht richtig recherchiert…
    Du schreibst: „… einen Shimmer pro hinterlegten IOTA zugeteilt bekommen“.
    Das ist falsch! Denn dann hätte man 1.000.000 mal mehr Schimmer!
    Richtig ist „… einen Shimmer pro hinterlegten MIOTA zugeteilt bekommen“.

    Sei gespannt darauf, was Du verpasst 😉

  3. interessanter Beitrag.
    Staking und „Airdrops“ unterscheiden sich erheblich und deshalb finde ich die Formulierung von IOTA etwas unglücklich.
    Airdrops ändern nichts an der Haltefrist – Staking dürfte die Haltefrist von (aktuell noch) einem Jahr auf zehn Jahre verlängern.
    Ich bin kein Steuerexperte und gehe nach der geplanten Besteuerung von vor März 21 erworbenen MIOTAS aus. Hat jemand eine Idee, welche Auswirkungen der Erhalt von SMR auf die Haltefrist hat?

    • Da sich MIOTA max. mit der Adresse bewegt (Wallet) ändert sich steuerlich überhaupt nichts.
      Shimmer werden über einen Zeitraum von 90 Tagen zusätzlich generiert und bilden anfangs keinen Wert.
      Sollten die Shimmer innerhalb von 1 Jahr verwertet, egal ob Euro oder andere Crypto werden sind sie steuerpflichtig.

      Allerdings gibt es in Österreich und Deutschland unterschiedliche Entwürfe, wonach die Shimmer sowieso in Zukunft zu versteuern sind. Österreich hat einen Entwurf der Steuerhinterziehung vom Staat plant, nämlich RÜCKWIRKEND, der momentane Entwurf definiert eine Bananenrepublik. Es gibt keine Rechtssicherheit!

      • danke!
        Entscheidend ist offensichtlich, dass die SMR anfänglich null Wert haben, da nicht handelbar.
        Deshalb wird auch der Begriff Airdrop gewählt, wobei Staking immer nach Steuer / verlängerter Haltefrist klingt und das irritiert.
        So wie es aussieht, wurde der Verkauf der Shimmer NTFS gerade auf den 20.12. verschoben – es ist also noch Zeit.
        Das mit den 12 Monaten rückwirkend ist klar – deshalb hatte ich von Käufen vor März 2021 gesprochen.
        Danke nochmals für die informative Antwort

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