IOTA: Neue Wallet Firefly fast fertig – Starttermin für Chrysalis wackelt

IOTA hat die Veröffentlichung der neuen offiziellen Wallet Firefly für kommende Woche angekündigt – aber zunächst nur in einer Beta-Version. Damit ist auch der Zeitplan für den Abschluss von Chrysalis aka IOTA 1.5 gefährdet.

Als sich die IOTA Stiftung zum Jahresende 2020 personell neu ordnete, war damit auch das Versprechen von mehr Transparenz in der Außenkommunikation verbunden. Jetzt kündigt IOTA per Twitter freudig an, dass ab der nächsten Woche mit Firefly die neue offizielle Wallet zum Download bereit stehen wird. Der Haken dabei: Erst auf Nachfragen im IOTA Forum bei Reddit kam heraus, dass Firefly zunächst nur in einer öffentlichen Beta-Version im Testnet live geht – also zum jetzigen Stand noch gar nicht voll funktionsfähig ist. Damit ist auch klar, dass der für März geplante Abschluss von IOTA 1.5 aka Chrysalis kaum noch zu halten ist. Denn dafür ist der Gebrauch von Firefly zwingend notwendig und es soll eine Woche Vorlauf geben, um IOTA von der alten Wallet Trinity zu Firefly zu transferieren.

Unmut über wiederkehrende Verzögerungen bei IOTA wächst

Im jüngste Fortschrittsbericht der IOTA Entwickler von Mitte März nennt für Chrysalis bereits keinen konkreten Starttermin mehr und verweist auf veraltete Informationen, die noch von Oktober 2020 ausgingen. IOTA hatte dieses Zieldatum mehrfach korrigiert und sich im Februar 2021 auf März festgelegt. So mehren sich Stimmen in der IOTA Gemeinde etwa bei Reddit, die sagen: Warum entschuldigt ihr euch nicht einfach und gebt einen realistischen Termin vor? Chrysalis spielt bei der technologischen Neuaufstellung von IOTA eine entscheidende Rolle und gilt als Startrampe für ein IOTA 2.0 aka Coordicide, bei dem noch in 2021 der ungeliebte zentrale Koordinator im Tanglenet abgeschafft werden soll. Beobachter erkennen einen Domino-Effekt – verzögert sich ein Modul, gerät auch der Zeitplan für darauf aufbauende Module ins Wanken.

Fazit: IOTA gerät in Zugzwang

Chrysalis soll IOTA schneller und stabiler machen, Coordicide dann das Ökosystem endlich auf eine dezentrale Basis stellen – beides Schritte, um IOTA im Wettbewerb der Kryptowährungen untereinander zukunftssicher zu positionieren. Deshalb blicken auch Anleger auf die technologischen News der IOTA Stiftung. Einen Start von Firefly zu suggerieren, wenn es sich in Wirklichkeit nur um eine Beta Version im Testnet handelt, ist zumindest ungeschickt – gerade mit Blick auf die weitreichenderen Konsequenzen.


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12 Kommentare

  1. Hallo Herr Lange,

    die Termine wurde heute offiziell bekanntgegeben.

    Zitat (chrysalis.iota.org/):
    The starting date of the Chrysalis network upgrade has been set to Wednesday, April 21st 2021 and a transition date of April 28th 2021.

    Das genaue Vorgehen, sowie die Gründe für die Verzögerung wurden im Blog ausgiebig beschrieben.

    Siehe blog.iota.org/chrysalis-network-migration-release-date/

    Wo bitte ist da das Problem?

  2. Hallo?
    Warum denn immer so eine negative Form der Berichterstattung. Dom hat letzte Woche im livestream schon gesagt, dass es eine beta für das Testnet ist. Und dass auch die Börsen für die Umstellung bereit sein müssen. Crysalis muss sauber durchgeführt werden. Hier kann man nicht so handeln, wie es die Industrie immer macht. Unfertige Dinge raushauen und später über Rückrufaktionen dann meinen das Problem zu lösen.

    Neutrale Berichterstattung hätte sich an die Fakten gehalten und auch die Gründe offen dargelegt…

  3. IOTA könnte den Weltfrieden herbeiführen und Herr Lange würde einen negativen Beitrag dazu schreiben. Seine persönliche Ablehnung gegen das Projekt und seine Gründer halten den Zug dennoch nicht auf.

    • Ich finde teilweise sehr Schade wie hier immer kommuniziert wird. Ich bin ein großer Fan von IOTA und habe dadurch auch großes Interesse an Nachrichten rund um IOTA. Ich finde wie mit Herrn Lange hier verfahren wird nicht gut und es wirft auch kein gutes Licht auf die Fangemeinde. Es sollte niemand beschimpft werden wenn er Dinge und Nachrichten kritisch hinterfragt. Ich sehe diesen Blog als Informationsquelle und er regt mich an über, für mich persönlich, wichtige Meldungen selbst zu recherchieren.

      Ich bin sehr für Kritik, aber sie muss konstruktiv und unpersönlich geäußert werden.

      • Die Art und Weise wie Herr Lange hier berichtet legt den Fokus auf die Dinge, die nicht so laufen wie sie sollten. Dass da einiges sehr schief gelaufen ist und dass die PR auch nicht immer gut ist und Zeitpläne nicht eingehalten werden ist unumstritten. Auch dass dies zu keinem Guten Vertrauen beiträgt, ist nicht von der Hand zu weisen. Allerdings liest es sich hier in den meisten Fällen sehr negativ. Der Post hätte auch damit begonnen werden können, dass endlich ein genauer Termin feststeht und sich dieser auf Grund von xy nochmals verschoben hat. Die Meinung kann sich dann jeder dann selber bilden. Herr Lange schreibt seinen Blog bezogen auf Iota keines Falls neutral und lässt deutlich seine Meinung dazu durchdringen. Dies ist sein Gutes Recht, da es sein Blog ist. Er muss aber auch damit rechnen, dass andere auch mehr den Fokus auf die positiven Dinge von Iota legen. Diese sehen die negative Berichterstattung sehr ungerne, da diese sich nicht positiv auf das Projekt auswirken. Und ich gebe Ihnen recht, dass man auch bei den Kommentaren sachlich bleiben sollte. Vor allem nicht unverschämt. Das fällt leider nicht immer so leicht, wenn so negativ über etwas geschrieben wird, was man selbst aber mag. Aber jeder der diesen Blog verfolgt, sieht deutlich, dass hier weder sachlich noch pro Iota berichtet wird. Auch der geheime Informant bringt nur immer schlechte Informationen. Es wird selten über die positiven Dinge berichtet. Und das schadet Iota. Zumal dieser Blog sehr weit oben in der Google Suche zu finden ist…

        Aber jetzt nochmals zum sachlichen. Zeitpläne werden aus meiner Erfahrung nur dann eingehalten, wenn entweder auf etwas verzichtet wird, oder die Qualität darunter leidet, oder man später noch korrigieren kann. Chrysalis verzeiht keine Fehler. Das muss 100% funktionieren. In der Programmierung (programmier beruflich) ist es nur sehr schwer Zeiten einzuschätzen. Programmierung ist in einer gewissen Weise der Kunst gleichzusetzen. Es entwickelt sich teilweise erst beim umsetzen und der genaue Weg wird beim umsetzen gefunden. Man kämpft mit vielen unbekannten Problemen etc. Vor allem bei neuen Themen. Eine Hausmauer zu erstellen ist hingegen deutlich leichter. Die nötigen Erfahrungswerte sind vorhanden und die Komplexität eher gering zu betrachten.

        Verglichen mit einem Haus wird Iota gerade auf Treibsand erstellt. Ziel ist es, dass es auf diesen auch noch in 100 Jahren stehen kann, ohne zu versinken. Wird jetzt auf Grund nur wegen dem ursprünglichen Termin März das Ding ausgerollt, ohne die 100%ige Sicherheit zu haben, dass das Haus auch auf dem Treibsand stehen kann, dann säuft es ab. Aber leider beschäftigt sich die breite Masse auch nicht mit dem wirklichen Nutzen von Iota und Co, sondern sieht nur das schnelle Geld vor Augen..

      • @Christoph: Beschimpfungen habe ich bisher nirgendwo gesehen und zu sagen, dass jemand gegen ein Projekt persönlichen Greul hegt, ist noch lange keine Beschimpfung. Außerdem betrachte ich mich nicht als Teil einer Fangemeinde, so weit kommts noch xD Ich bin finanziell in diverse Kryptoprojekte investiert und hoffe natürlich, dass diese erfolgreich sind. Dazu müssen diese allerdings in Ruhe arbeiten können und da braucht es nicht noch einen Blogger mit einer persönlichen Agenda, welcher unnötig Unruhe reinbringt, auch wenn seine Reichweite dazu wohl kaum ausreichen wird. Dennoch ist er bei google oben gelistet, wenn man IOTA eingibt, was wohl viele Leute machen.

  4. Die 100% Zusage von Dom wurde nicht eingehalten. Das ist ein „Fakt“. Die IF weiß auch um die Problematik, dass immer wieder Dinge nach hinten verschoben wurden. Daher ist die Kritik berechtigt. Mich ärgert es -als großer IOTA-Fan- auch, dass hier die Zusage nicht eingehalten wurde. Unterm Strich wird es wahrscheinlich nichts ändern und oberste Prio. muss die Funktionalität haben, nur schade, dass halt wieder ein Stück Glaubwürdigkeit verloren gegangen ist.

  5. Das ist jetzt nicht Ihr ernst? Sie stellen mein letztes Kommentar online was für sie bestimmt war und nicht das was ich zuvor sagte! WoW bin sprachlos! Was wollen Sie damit bezwecken? Das wird ja spannend

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