IOTA: Projekt Alvarium bei der Linux Stiftung verankert

Die Linux Stiftung nimmt das von der IOTA Stiftung mitgetragene Projekt Alvarium in ihr Programm auf. Bei der vor zwei Jahren begonnenen Kooperation geht es um Industriestandards.

Die IOTA Stiftung feiert per Twitter einen kleinen Fortschritt beim Projekt Alvarium als Erfolg. Denn Alvarium wurde nun bei der Linux Stiftung als aussichtsreiche Initiative ausgewählt, zu den Vorhaben von LF Edge hinzugefügt zu werden. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Linux Stiftung hervor. Alvarium soll einen Industriestandard schaffen, der beim dezentralen Austausch von Daten auch im Internet der Dinge (IoT) automatisiert die Integrität von Daten überwacht. Beteiligt sind an Alvarium neben der IOTA Stiftung Dell, Intel und andere Partner aus der Industrie.

Allerdings lässt der optimistische Tenor zu Alvarium diejenigen stutzen, die sich kontinuierlich mit IOTA beschäftigen. Denn wirklich neu ist an der Meldung kaum etwas. Schon im September 2019 verkündete die IOTA Stiftung eine Kooperation mit der Linux Stiftung und dort auch speziell eine Mitgliedschaft bei LF Edge. Einen Monat später im Oktober 2019 stellte die IOTA Stiftung dann gemeinsam mit Linux und Dell das Projekt Alvarium vor. Damals wurde das 1. Quartal 2020 als Zieldatum angepeilt, um Alvarium zumindest als Beta-Version auszurollen und nicht nur in einer Videopräsentation vorzustellen.

Projekt Alvarium mit IOTA hinkt Zeitplan hinterher

Im Klartext: Rund zwei Jahre nach dem Start von Projekt Alvarium ist bislang wenig greifbares herausgekommen. Die Online-Präsenz sieht ebenso wie LF Edge Alvarium momentan in Phase Eins, also weit weg von einer Umsetzung im Alltag. Der Twitter Account für Alvarium wurde erst im September 2021 angelegt und der letzte Fortschrittsbericht zu Alvarium stammt von Anfang 2021.

So ist – salopp gesagt – derzeit nur neu zu vermelden, dass Alvarium mit der IOTA Stiftung an Bord nun zu den offiziell von LF Edge gelisteten Projekten zählt. Darüber können auch blumige Worte von IOTA-Chef Dominik Schiener nicht hinwegtäuschen, der mit Alvarium die Chance sieht, Skalierbarkeit, Sicherheit und Tempo des IOTA Netzwerks zu demonstrieren.

Fazit: IOTA optimistisch – Markt skeptisch

Der Ansatz von Alvarium hat sicherlich seine Berechtigung. Doch die vorzeigbaren Ergebnisse sind auch nach zwei Jahren mager und einmal mehr drängt sich der Verdacht auf, dass die IOTA Stiftung hier alten Wein in neuen Schläuchen zu verkaufen versucht. Die Preiskurve von IOTA jedenfalls drehte nach Bekanntwerden der „News“ zu Alvarium ins Negative.


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9 Kommentare

  1. Wieder ein Artikel der so schlecht geschrieben ist das jeder 5 Jährige das besser könnte.

    Ein Project wie Alvarium fertigzustellen für die Industrie ist so Komplex das Leute wie sie es einfach nicht Kapieren können.

    Es darf keine sicherheits Lücke zurück bleiben und auch andere Fehler dürfen nicht passieren für einen INDUSTRIE STANDARD !!!

    Aber ein 0815 Papierschubser wie sie wird das nie lernen und mehr als schlechte Artikel zu schreiben kommt dabei eh nie rum.

    Allein bei der Partnerschaft weiß jeder normal denke Mensch das da was sehr großes auf uns zu kommen wird, was der Müll BTC nie schaffen kann.

  2. Ich glaube der seit 2017 kontinuierlichen negativen Berichterstattung liegt ein persönliches Motiv zu Grunde. Auch die brühwarme Wiedergabe aller Äußerungen eines anonymen Trolls, dessen Account inzwischen gesperrt wurde, spricht dafür.
    Gut, dass die Foundation da drüber steht.

  3. Das Problem ist doch ein ganz anderes. Man ist in der Zwischenzeit gewohnt, dass im Jahresrhythmus neue Dinge auf den Markt geschmissen werden, egal ob diese noch Fehler haben oder nicht. Die Produkte haben eine Halbwertszeit von 1-5 Jahre und der Kunde hat akzeptiert, dass halb fertige Produkte mit Unmengen Fehlern nach und nach durch Updates verschlimmbessert werden.

    Die Tragweite von einem Projekt von Alvarium ist allerdings eine ganz andere und muss daher auch ganz anders angegangen werden. Dies ist kein Projekt von 1-5 Jahren und es muss erst mal ein Konsens aller Beteiligten gefunden werden, wie so etwas aussehen muss. Industriestandards werden nun mal nicht von heute auf Morgen einfach mal so rausgehauen. Der Unterschied ist halt, dass in den meisten Fällen über solche Themen auch nicht in der breiten Masse geredet wird. Hier versucht halt auch jeder Hans Dampf darüber mitzureden, der keine Ahnung von der Materie hat.

    Und jetzt nochmals zu den Versprechungen der Iota Foundation: Ja, was da bis 2020 passiert ist, war alles andere als gut. Intransparenz, falsche Versprechungen etc. Die Liste ist unglaublich lang. Allerdings hat sich das in der Zwischenzeit deutlich verändert und hat nichts mehr mit früher zu tun. Aber darüber berichtet Herr lange leider nicht nicht objektiv genug darüber. Allerdings interessieren sich die wirklichen Entscheidungsträger nicht für so nen pobligen Blog wie diesen hier und es ist eh Wurscht was hier geschrieben wird. 🙂

    Wäre interessant was über Apple etc. früher geschrieben worden wäre, hätte es dort schon solche Blogs gegeben…

    Die Entscheidung ob und wie Iota mal eingesetzt wird, hängt Null-Komma-Null mit diesem Blog zusammen. Und ganz ehrlich, wer sich auf Grund einen solchen Blogs für den Kauf von Iota oder nicht entscheidet ist selber Schuld.

    Dass der Markt zur Zeit gerade nichts mit den tatsächlichen Nutzen der jeweiligen Kryptotechnologien zu tun hat ist offensichtlich. Der Markt wird sich fundamental verändern, sobald ein oder mehrere Technologien die Adaption in die breite Masse geschaffen haben. Dadurch werden die Verlierer nahezu wertlos, außer Ihr Wert wird auf Grund des Glaubens an den Wert aufrecht erhalten. Dies kann meiner Meinung nach aber auch nur bei wenigen so sein. Bitcoin und Ethereum haben das Potential einen Glaubenswert aufrecht zu erhalten. Dodge etc. sehe ich eher kritisch.

    Es bleibt spannend, wer oder was sich durchsetzen wird. Technologisch gesehen müsste es eigentlich schon Iota sein, sofern sie ihre ehrgeizigen Ziele erreichen können. Zumindest im europäischen Raum. Ich glaube kaum, dass man sich in Europa auf Ethereum oder Co einlässt. Davor macht es die Telekom, SAP, Siemens etc. da deren Lobby auch nicht zu unterschätzen ist.

    Die Software AG ( https://de.wikipedia.org/wiki/Software_AG ) sieht aktuelle Iota als einzige ernstzunehmende Kryptotechnologie im Bereich von IOT.

    Beim EBSI (https://blog.iota.org/ebsi-building-a-distributed-ledger-technology-for-europe/) ist nur Iota von den bekannten Kryptoprojekten aufgeführt. Auch dies hat wohl seinen Grund …

    Beim OMG hat Iota selbst auch gute Chancen, wie es Herr Lange selbst berichtet hat (https://block-builders.de/iota-meldet-fortschritte-bei-anerkennung-als-standard/)

    Also Leute, informiert euch bitte breit gefächert und bildet euch daraus eure eigene Meinung.

  4. 05.01.2021: Hr. Lange behauptet Iota sei keine gute Anlage und stellt dabei Vergleiche zur Kursentwicklung von Bitcoin an.
    Kurse damals:
    BTC: 26363 € Iota: 0,28 €
    15.10.2021:
    BTC: 51064 € Iota: 1,19 €
    Fazit: Besser keine Karriere als Orakel beginnen.

  5. Mich würde mal interessieren, warum der Kurs nicht von dem Euro weg kommt.

    Will man hier vielleicht den digitalen Euro auf dem Tangle aufsetzen?

    Danach der Spitt von MIOTA zu IOTA und alle Europäer haben genug davon.

  6. Iota ist und bleibt scheiße. Mich würde es nicht wundern wenn irgendwann raus kommt, dass all die Partnerschaften und Personen einfach nur erkauft waren, der leider seit kurzem auf Twitter gesperrte Hund wüsste hier vielleicht mehr.
    Vielen Dank für ihre stets objektive Berichterstattung Herr Lange.
    Bitte lassen sie sich nicht von den idiotas unterkriegen, sie sind in bester Gesellschaft anderer eigenständig denkender Menschen wie Roman (Blocktrainer)

    • @Andi
      Eine Behauptung ohne irgendeine Grundlage. Nehmt euch doch einfach mal die Zeit Behauptungen mit irgendeiner Quelle zu belegen oder Beispiele zu nennen…

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