IOTA zieht positives Fazit zur Teilnahme an EU-Projekt ENSURESEC

Gut zwei Jahre lang hat IOTA am EU-Projekt ENSURESEC mitgewirkt. Zum Abschluss wird festgestellt, dass das Ziel erreicht wurde, E-Kommerz mithilfe von diversen IT-Tools künftig sicherer zu gestalten.

Die IOTA Stiftung ist in den vergangenen Jahren mehrfach in EU-Initiativen eingestiegen, bei denen öffentliche und kommerzielle IT-Lösungen für den Einsatz in Sparten von Gesundheit über Umwelt bis Logistik entwickelt werden. Eines davon heißt ENSURESEC, welches sich um E-Kommerz dreht und Unternehmen Tools an die Hand geben soll, um Online-Sicherheit zu verbessern. IOTA veröffentlichte im November 2020 einen Ausblick dazu, was man von ENSURESEC erwartet und zieht nun in einem Blogpost das Fazit nach gut zwei Jahren Projektarbeit. Stolz verweist die IOTA Stiftung auf die Bewertung der EU-Kommission, welche ENSURESEC Erfolg bescheinigt.

Konkret lag ein Schwerpunkt für IOTA darauf, eine einfach bedienbare Datenbasis zu schaffen, in der Informationen zu möglichem Identitätsdiebstahl und verdächtigen Zahlungsvorgängen zusammenlaufen. Die Herausforderung: Netzwerkteilnehmer sind zwar bereit, dort ihre Informationen einzuspeisen, wollen aber gleichzeitig keine Geschäftsgeheimnisse preisgeben. IOTA griff hier auf seine Module für Distributed Ledger Technik (DLT) zurück und schuf so mit Projektpartnern für ENSURESEC die Stelle, an der die gesammelten Informationen automatisiert ausgewertet werden können. Perspektivisch sollen dann etwa klein- und mittelständische Unternehmen beim Abschluss von Geschäften gewarnt werden, falls zur Kundenseite bereits Ungereimtheiten bekannt sind.

Die IOTA Stiftung schreibt, man habe während der Projektzeit von ENSURESEC dazugelernt. So wurde etwa die Brücke, bei der digitale Identitäten zum Tragen kommen, aufgebohrt und kann nun neben IOTA Identity auch mit Formaten von Drittanbietern umgehen. Hieraus ergeben sich für E-Kommerz beispielsweise Einsatzfälle, wo eine Altersabfrage zuverlässig bestätigt werden soll. Banken haben solche Informationen oft bereits geprüft und können nun „grünes Licht“ geben oder eben warnen, wenn Verdacht auf Identitätsdiebstahl vorliegt.

Weiter betont die IOTA Stiftung, dass in Anwendungsfällen wie ENSURESEC bevorzugt wird, einen zentralen Anlaufpunkt auch für ein dezentrales Netzwerk zu organisieren. Dies will man künftig stärker berücksichtigen. IOTA merkt auch an, dass die Erfahrungen bei ENSURESEC dazu ermutigt haben, die interne Entwicklungsarbeit an der Stiftung stärker auf Module als auf Projekte auszurichten. Dieser Schritt spielte im IOTA Fortschrittsbericht vom März 2022 eine Hauptrolle.

Fazit: IOTA und EU-Projekte – wie geht es weiter?

Die Ergebnisse von ENSURESEC sollen sich nun am freien Markt beweisen, bei anderen prestigeträchtigen EU-Projekten wie EBSI stecken IOTA und Kooperationspartner noch in der Entwicklungsarbeit. Allerdings ist die IOTA Stiftung zuletzt zu Einsparungen gezwungen gewesen und könnte deshalb bei der Einteilung von Manpower an ihre Grenzen stoßen. Anleger werden weiterhin darauf schauen, wo IOTA über Pilotprojekte hinauskommt und tatsächlich anwendungsreife Lösungen vermarkten kann.


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