Moonbirds – darum entfacht das neue NFT Projekt Euphorie

Mitte April startete mit Moonbirds ein NFT Projekt, dessen Erfolg viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Denn PROOF, das Team hinter Moonbirds, erweitert Konzepte rund um NFTs mit spannenden Details.

Pixelige Vogelgesichter unter dem Namen Moonbirds kosten als NFTs derzeit 100.000 US-Dollar und mehr beim führenden Marktplatz Opensea. Gezahlt wird in Ethereum (ETH) und die Blockchain-Daten zeigen rege Geschäftlichkeit mit Moonbirds. Dabei erlebten die 10.000 Moonbirds NFTs erst am Samstag (16. April) ihr Debüt, wo sie allerdings zum Einzelpreis von je 2,5 Ethereum (rund 7.600 US-Dollar) schon im Vorfeld ausverkauft waren. Was steckt hinter der beachtlichen Nachfrage für Moonbirds?

Die putzigen Vögelchen sind als Profilbilder (PFP) gedacht, ein Einsatzzweck für NFTs, der im Trend liegt. Bei Twitter, Instagram und Co. können sich so Nutzer durch einen der Moonbirds von der Masse absetzen. Ähnliches passiert etwa auch mit CryptoPunks NFTs oder Bored Ape Yacht Club. Aber für Moonbirds hat sich das herausgebende Team von PROOF noch zusätzliche Kniffe ausgedacht:

1. Um garantiert an Moonbirds zum Erscheinungstag zu kommen, war Mitgliedschaft im PROOF Collective notwendig. Dahinter verbirgt sich eine Gruppe von 1.000 Personen, die sich als Sammler und Kreative in der NFT Szene definieren. Die Klubausweise für das exklusive PROOF Collective sind selbstverständlich auch als NFT generiert und werden aktuell für Preise von 100 Ethereum (etwa 300.000 US-Dollar) aufwärts gehandelt. Mit Moonbirds hat das PROOF sein erstes NFT Projekt im Bereich Profilbilder verwirklicht und konnte schon vor dem Launch auf die Multiplikator-Effekte des Kollektivs vertrauen.

2. Der vergleichsweise hohe Ausgabepreis für Moonbirds sorgte dafür, dass die Kreativen auf ihre Einnahmen kamen und im freien Handel finanzstarke Interessenten angezogen werden. Letztere wiederum vertrauen zumindest teilweise auf der Expertise von PROOF Collective.

3. Moonbirds sollen Staking erlauben, in diesem Projekt als „Nesting“ (übersetzt: nisten) bezeichnet. Wenn ein Moonbirds NFT über längere Zeiträume nicht verkauft wird, soll es durch Nestling zusätzliche, rare Features wie Sonderfarben bekommen. Eine solche Herangehensweise ist für populäre NFT Projekte eine Neuigkeit.

4. Noch ohne Zeitplan versehen ist das Projekt Highrise, welches ein Metaverse werden soll. Jeder Moonbirds Besitzer bekommt Rechte, in der Startphase von Highrise bevorzugt zu werden – so jedenfalls heißt es auf der Webpage von Moonbirds.

Fazit: Moonbirds – die nächsten Blue Chips unter den NFTs?

Exklusive Klubmitgliedschaft spielt auch im Bored Ape Yacht Club eine große Rolle, wo ein einzelnes der 10.000 NFTs mittlerweile mehr als 300.0000 US-Dollar kostet. Auch hier wird mit dem neuen ApeCoin (APE) im Rücken ein Metaverse versprochen. Im Grunde zeigen auch Moonbirds, welche zusätzlichen Möglichkeiten mit NFTs verbunden werden können. Anderseits sind bei ApeCoin wie auch bei Moonbirds / PROOF Collective schon im Ansatz Klüngeleien erkennbar und die Herausgeber sowie frühen Klubmitglieder werden undemokratisch übervorteilt. Ob so die ästhetisch fragwürdigen Moonbirds über Jahre hinweg weiter Interesse und Geschäft anfachen können, bleibt die Frage, welche sich mittel- und langfristig denkende Investoren stellen müssen.


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