Ripple (XRP) Gründungspartner bei Centigrade – CO2-Markt im Visier

Ripple (XRP) beteiligt sich als Gründungspartner an Centigrade. Das Projekt plant, eine Plattform für den Handel mit CO2-Zertifikaten auf Blockchain-Basis aufzubauen. Dort wird ein rasch wachsender Milliarden-Markt erwartet.

Ripple (XRP) sieht sich unter den Kryptowährungen und -unternehmen schon seit Jahren als Pionier in Sachen Klimaschutz. Jetzt verkündet Ripple per Pressemitteilung, eines der Gründungsmitglieder von Centigrade zu sein. Centigrade will den Handel mit CO2-Zertifikaten einfacher, schneller und transparenter gestalten. Dazu soll eine Online-Plattform entwickelt werden, die technologisch auf Ripple beruht.

Partner von Ripple bei Centigrade ist das Rocky Mountain Institute (RMI) in den USA, mit dem man schon seit 2020 kooperiert. Dabei ging es zunächst darum, den CO2-Fußabdruck der Blockchain für XRP zu minimieren und verbleibende Emissionen durch den Einsatz erneuerbarer Energien auf Null zu drücken. Nun soll Centigrade für Marktteilnehmer beim CO2-Handel innovative Lösungen anbieten. Denn der bestehende CO2-Markt schöpfe nur 1 Prozent seines Potenzials aus, so Ripple.

Typische Probleme und Hindernisse beim CO2-Handel seien fehlende Informationen zur Nachhaltigkeit, messbarer Einfluss auf die Gesamtsituation und Zentralisierung, schreibt Ripple. Diese will Centrigate angehen und prognostiziert per Blogpost bis zum Jahr 2030 einen CO2-Markt von über 50 Milliarden US-Dollar. Dabei geht man davon aus, dass auch die Zahl der freiwilligen Teilnehmer am CO2-Markt stark wächst, also beispielsweise Unternehmen, die nicht dazu verpflichtet sind, aber mit Umweltneutralität werben wollen.

Unsere Infografik aus 2021 zeigte bereits einen rasch wachsenden Preis für CO2-Zertifikate und der Trend ist bis heute ungebrochen. Für Centigrade haben Ripple und das RMI schon diverse NGOs und Marktteilnehmer angeworben, welche die Plattform unterstützen wollen. Der Online-Handelsplatz soll in diesen Tagen launchen und in der Zukunft mit Features wie Risikomanagement und Nachverfolgbarkeit erweitert werden. Dabei spielt auch die Unterscheidung zwischen Projekten, die CO2 künftig aus der Atmosphäre nehmen, und solchen, die das bereits realisieren, eine tragende Rolle, heißt es.

Fazit: Ripple präsentiert sich mit Centigrade als Klimaschützer

Die Mitgründung von Centigrade ist für Ripple auch einer der ersten aktiven Schritte zurück auf den US-Markt. Das jahrelange Verfahren mit der US-Börsenaufsicht SEC hatte Ripple dort blockiert, bis vor knapp einem Monat ein Gericht den Weg für XRP wieder freimachte. Das Thema Klimaschutz ist für die Kryptoindustrie pikant, weil gerade Bitcoin (BTC) als Leitwährung wegen des hohen Energieverbrauchs immer wieder in der Kritik steht. Ripple-Mitgründer Chris Larsen ist hier für sein Engagement bei einer Kampagne von Greenpeace bekannt. Grundsätzlich braucht der CO2-Markt nach Ansicht von Experten innovative Impulse – ob Centigrade mit Ripple sich derart etablieren kann, muss die Zukunft zeigen.


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