Ripple (XRP): Pikante Dokumente im Verfahren gegen SEC müssen offengelegt werden

Im Prozess der US-Börsenaufsicht SEC gegen Ripple (XRP) steht ein wichtiger Termin an. Bis zum 17. Februar muss Ripple Unterlagen aus 2012 offenlegen, die juristischen Rat vor fraglichen XRP Verkäufen betreffen.

Im Gerichtsverfahren der US-Börsenaufsicht SEC vs. Ripple (XRP) kommt es aller Wahrscheinlichkeit nach sehr bald zur Veröffentlichung von Dokumenten, die etwa die Nachrichtenagentur Reuters als „zentrale Beweismittel“ einstuft. Denn nach langen Hin und Her hat das zuständige Gericht in New York entschieden, dass Ripple kein Recht hat, die von der SEC geforderten Dokumente zurückzuhalten. Dabei geht es konkret um Einschätzungen zu XRP, welche eine internationale tätige Rechtskanzlei 2012 angefertigt hatte. Sie drehen sich darum, ob beim Verkauf von XRP durch Ripple zu beachten sei, dass es sich bei XRP um „Securities“ (Wertpapiere) handeln könne. Ripple wollte diese Memos nicht offenlegen, weil sie nicht für die Öffentlichkeit bestimmt und nur einem kleinen Preis von Personen bekannt gewesen seien.

Doch das Gericht schätzt die Situation anders ein und begründet seine Entscheidung mit mehreren Argumenten. Die Existenz der Dokumente sei unbestritten, sie seien wohl auch potenziellen XRP Käufern zugänglich gemacht worden und als juristische Schriftstücke nicht für privilegierte Geheimhaltung qualifiziert. Bis zum 17. Februar, also nächsten Donnerstag, muss Ripple die Papiere jetzt an Gericht und SEC übermitteln. Ripple hatte in 2013 und 2014 für gut 1,3 Milliarden US-Dollar XRP zum Launch verkauft und diese Verkäufe sind der Grund für die Klage der SEC. Die Börsenaufsicht sieht die XRP Verkäufe von Ripple als genehmigungspflichtig, weil sie eben unter die Regeln für Securities fallen würden. Ripple bestreitet dies. Auch jetzt warnt Ripple schon im Voraus vor einer Fehlinterpretation der Dokumente und wiederholt, die Anklage der SEC in aller Entschlossenheit zurückzuweisen.

Fazit: Anleger sehnen Prozessende für Ripple und XRP herbei

Als vergangene Woche bekannt wurde, dass Ripple damit scheitert, als maßgeblich angesehen Beweismittel vertraulich zu halten, schoss die Preiskurve von XRP temporär um gut 20 Prozent nach oben. Dies mutet auf den ersten Blick verstörend an. Doch nach Ansicht von Beobachtern drückt sich in dieser Entwicklung aus, dass von Anlegern nun eine Vorentscheidung bei Ripple gegen SEC erwartet wird. Dabei spiele gar nicht mehr die wichtigste Rolle, welche der beiden Parteien gewinne. Vielmehr wünsche sich der Markt einfach ein von legalen Themen unbelastetes Comeback von XRP. Ein anderer Grund für jüngste Kursgewinne bei XRP sind zudem Ansagen, dass das mit Ripples Kryptowährung verknüpfte DeFi Projekt Spark (FLR) wohl doch noch startet, wenn auch mit großer Verspätung. Absehbar ist so schon jetzt: Die Preiskurve von XRP wird in den kommenden Tagen eher nicht geradlinig verlaufen.


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