SUSHI: Gründer zahlt nach Protesten 14 Millionen US-Dollar zurück

Bei SUSHI und SushiSwap sorgte vor gut einer Woche der anonyme Gründer für Aufregung, als er die Kontrolle abgab und seine Anteile aus dem Projekt zog. Nun hat „Chef Nomi“ die fraglichen 38.000 Ethereum (ETH) (umgerechnet rund 14 Millionen US-Dollar) an SushiSwap zurücküberwiesen.

Die DeFi-Story um SUSHI und SushiSwap hat ein neues spektakuläres Kapitel bekommen: Der anonyme Gründer „Chef Nomi“ hatte am 5. September überraschend seine Anteile an dem Projekt ausgelöst und sich von der Führungsolle zurückgezogen. Daraufhin brach der Kurs von SUSHI ein und es machte der Vorwurf von Exit-Scam die Runde. Jetzt hat „Chef Nomi“ sich auf Twitter entschuldigt und die umstrittenen 38.000 Ethereum (ETH) im Wert von etwa 14 Millionen US-Dollar wieder an SushiSwap übertragen. Er habe „schlechte, umstrittene Entscheidungen unter Druck“ gefällt, erklärte „Chef Nomi“ sein Umdenken.

Nutzt SushiSwap den Geldregen für Stützkäufe für SUSHI?

Die Entschuldigung von „Chef Nomi“ überzeugte nur Teile der Kryptoszene, viele Anleger beschrieben die finanziellen Verluste, welche sie durch den Kurssturz bei SUSHI hinnehmen mussten. Gleichzeitig stellte sich aber bei SushiSwap als dezentralisiertem Projekt automatisch die Frage, was mit Rückzahlung geschehen soll. Aus der Community kam der Vorschlag, die 14 Millionen US-Dollar in ETH dafür einzusetzen, SUSHI zurückzukaufen. Damit werde voraussichtlich der Preis von SUSHI gestützt und parallel der Fonds für Weiterentwicklung und Prämien aufgefüllt. Dieser Vorschlag wurde angenommen. Er tritt aber wohl nur in Kraft, wenn in einem zweiten Votum die Mindestbeteiligung an solchen Abstimmungen auf ein vernünftiges Maß festgelegt wird. Laut SushiSwap ist die bisherige Tendenz klar und es wird für den morgigen Dienstag der Rückkauf von SUSHI vorbereitet.

Fazit: Der Fall SushiSwap zeigt Tücken bei DeFi

Das Wirrwarr um „Chef Nomi“, SushiSwap und SUSHI hat dem Projekt geschadet und das Vertrauen beschädigt. Jetzt wird durch die nicht zu erwartende Rückzahlung von „Chef Nomi“ der Weg frei, dem Projekt wieder mehr Strahlkraft zu verleihen. Immerhin verlief der Transfer von Liquidität hin zu SushiSwap problemlos und die Community zeigt Entscheidungsfähigkeit. Mit „0xMaki“ wurde eine Person gefunden, die SushiSwap jetzt in Vollzeit organisieren soll. Und mit dem wahrscheinlichen Rückkauf von SUSHI könnte sich auch hier der Preis wieder erholen.


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