Weshalb Tesla Fabriken dreimal so schnell errichtet als die Konkurrenz, und was Elon Musk von anderen Konzernlenkern unterscheidet

Elon Musk, Unternehmer der Superlative: In einer neuen Infografik zeigt Block-Builders, was Musk mit Tesla & Co. anders macht, als die Konkurrenz. 

Innerhalb eines Jahres kletterte der Preis der Tesla Aktien zwischenzeitlich um sage und schreibe 869 Prozent nach oben. Und dies wohlgemerkt in einem Zeitraum, in dem andere Autohersteller empfindliche Einbußen zu beklagen haben. Doch nicht nur in puncto Börsen-Rallye unterscheidet sich Elon Musk und Tesla von den Mitbewerbern.

Der im Jahr 1971 in Südafrika geborene Elon Musk bewies bereits häufig ein Gespür für aufkommende Trends. Nicht nur bei der Elektro-Mobilität, sondern auch in den Bereichen Solar, Medizin, Raumfahrt und KI.

Tesla baut in Rekordzeit

Der US-Autohersteller stampft Fabriken in Windeseile aus dem Boden, wie die Infografik aufzeigt. Die Gigafactory in Shanghai wurde in knapp unter einem Jahr errichtet. Anders die Konkurrenz: während Daimler für die Factory 56 in Sindelfingen rund 30 Monaten benötigte, wurde die BMW-Werksfabrik in Leipzig sogar knapp 36 Monate erbaut. Dies kommt nicht von ungefähr, so Jörg Thiele, seines Zeichens Präsident des Verbands Beratender Ingenieure (VBI). Gegenüber dem Handelsblatt äußerte er, dass Tesla ein ausgesprochen aktiver Bauherr sei, welcher schnell Entscheidungen treffe.

Folgt man Thiele, dann übernimmt Elon Musk Verantwortung und ist sogar dafür bereit, nötigenfalls Rückbaumaßnahmen einzuleiten: „Die Firmenstruktur von Tesla ist einfach anders. Wenn Musk sagt, er übernimmt das Risiko, dann ist klar, da steht einer an der Spitze, der hält allen anderen den Rücken frei„.

Elon Musk verzichtet auf Werbung

Während die Werbeausgaben der Automobilhersteller zuletzt wieder kräftig anstiegen, schaltet Tesla keine kostenpflichtige Werbung. Ganz anders Volkswagen: die Wolfsburger investierten hierfür im vergangenen Jahr 258 Millionen Euro.

Tesla hingegen setzt nicht zuletzt auf die Kommunikation via Twitter – Werbung zum Nulltarif. Elon Musk hat auf diesem sozialen Medium 38,7 Millionen Follower, wie aus der Infografik hervorgeht. Das Unternehmen Tesla wähnt hingegen 6,2 Millionen Follower, und somit immer noch deutlich mehr, als BMW (2,1 Millionen), Volkswagen (0,135 Millionen) und Daimler (0,067 Millionen).

Tesla läuft Konkurrenz davon

Was die abgesetzten Fahrzeuge anbelangt, ist Tesla ungeachtet der hohen Marktkapitalisierung zwar noch ein verhältnismäßig kleiner Player. Allerdings sind die Kalifornier Spitzenreiter bei den verkauften Elektrofahrzeugen. Im vergangenen Jahr brachte das Unternehmen 367.820 Stromer auf die Straßen. BYD befindet sich mit 229.506 E-Fahrzeugen an zweiter Stelle. An erster Position der deutschen Automobilhersteller befindet sich BMW mit 128.883 Fahrzeugen.

Trotz der mitunter unkonventionellen Unternehmensführung gelang Tesla im Jahr 2020 ein weiterer Meilenstein: zum ersten Mal verkündete der Autohersteller, 4 Quartale in Folge profitabel gewirtschaftet zu haben. Und dies wohlgemerkt, obwohl die Corona-Krise den Produzenten zu Schaffen machte.


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