Achtung Sophia Thomalla wirbt für dubiose Bitcoin Kopie

Rund um Bitcoin (BTC) sind immer wieder auch zweifelhafte oder gar betrügerische Werbekampagnen zu erleben. Jetzt hat es Sophia Thomalla erwischt, die ihren Namen für Bitcoin POS herzugeben scheint.

Sophia Thomalla zählt zur deutschen A-Prominenz, die 31-Jährige weiß ihr Image als starke und hübsche Frau gut zu verkaufen. Ob sie aber auch verstanden hat, dass ihre Werbung für Bitcoin POS keine besonders gute Idee ist? Denn Bitcoin POS hat wenig bis nichts mit dem echten Bitcoin (BTC) gemeinsam und wird in der Kryptoszene mit Betrug in Verbindung gebracht. Warum Du nicht auf Bitcoin POS und Sophia Thomalla reinfallen solltest, erklären wir jetzt hier.

Bitcoin POS, GSB, Blockchain Projekt 999 und Sophia Thomalla

Bitcoin POS hat Ende Oktober eine „strategische Partnerschaft“ mit GSB verkündet. Zu GBS gehört das Blockchain Projektes G999, das laut Pressemitteilung nun von Sophia Thomalla beworben wird. Und somit macht die Schauspielerin jetzt auch Werbung für Bitcoin POS.

Die Webpräsenz von Bitcoin POS wirkt auf den ersten Blick zwar professionell. Doch dann bereits läuft die Suche nach Impressum und Verantwortlichen ins Leere. Das erinnerst stark an das Vorgehen vieler Bitcoin Trading Bots, die wir überwiegend als Betrug einstufen. Aber immerhin ist Bitcoin POS ein tatsächlich existierender Token, CoinMarketCap notiert den Kurs von BPS seit Anfang Juli 2020. Allerdings kennt CoinMarketCap keine einzige seriöse Kryptobörse, bei der Bitcoin POS gehandelt würde.

„Belohnungen“ und passives Einkommen werden von Bitcoin POS versprochen, möglich soll dies durch Staking werden. Aber aufgepasst: Der Token ist vermutlich gar nichts wert, denn um ihn herum hat sich kein nennenswertes Handelsvolumen gebildet. Aber Buzzwords kann Bitcoin POS in seiner Selbstdarstellung: „Schneller“ und „lohnender“ als Bitcoin sei man, das Bestreben laute, ein „Finanzinstrument von Weltklasse“ zu werden.

Warnung von Bitcoin POS

Die Kampagne von GBS mit Sophia Thomalla ist noch jung, hat aber schon zu Warnungen aus der Kryptoszene geführt, etwa hier bei Twitter. Sogar der Verdacht auf ein Schneeballsystem wird geäußert. Unterdessen berichtet etwa der Blocktrainer auf YouTube, dass er schon von Anwälten der GBS angegangen wurde. Man scheint sich also juristisch gegen fachlich begründete Skepsis zu Bitcoin POS, dem Blockchain Projekt 999 und GBS wehren zu wollen. Wenn dies ohne inhaltliche Argumente geschieht, sondern durch juristische Winkelzüge, scheint das wenig souverän für ein Projekt, welches die Kryptobranche revolutionieren will.

Fazit: Finger weg von Bitcoin POS – Sophia Thomalla schlecht beraten?

Die Situation um Sophia Thomalla und Bitcoin POS ist an diesem Mittwochmorgen alles andere als übersichtlich: Posts wurden gelöscht und anscheinend Anwälte in Stellung gebracht. Wir wollen mal hoffen, dass auch Sophia Thomalla schnell einsieht, worauf sie sich da mit GBS eingelassen hat. Da aber auf ihren offiziellen Kanälen bei Twitter und Co. noch keine Distanzierung zu finden ist, übernehmen wir das: Nichts spricht aus Sicht von Experten für einen Erfolg von Bitcoin POS, die Welt braucht keine neue Kryptowährung, deren einziger Sinn zu sein scheint, gutgläubige Anleger zum Geldausgeben zu bewegen. Wir halten Bitcoin POS für einen künftigen Shitcoin, der aktuell versucht, mit dem Trendbegriff Bitcoin und dem Namen Sophia Thomalla zu punkten. Legt Euer Geld lieber in echte Bitcoin an, denn BTC hast sich seit mehr als einem Jahrzehnt global etabliert und kommt ohne bezahlte Werbefiguren aus.


Update 09.12.2020 14:50 Uhr: 30 Minuten nach der Veröffentlichung des Beitrags hatten wir bereits die erste Abmahnung im Postfach. Hier die ganze Geschichte im twitter Thread:

Hinter GSB und BitcoinPOS steckt übrigens Josip Heit, der Bereits für den Karatbars Scam verantwortlich war. Das wurde auch von der BaFin damals so festgestellt.


 

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