Bitcoin und Litecoin nun als Zahlungsmethode bei Pornhub Premium akzeptiert

Pornhub als einer der führenden Anbieter im Bereich Online-Erotik unterstützt nun auch Bitcoin (BTC) und Litecoin (LTC) als Zahlungsmethoden für seine Premium-Inhalte. Bislang hatte man sich dort auf Verge (XVG) beschränkt.

Die Diskussion um die Praxistauglichkeit von Bitcoin für alltägliche Bezahlvorgänge begleitet BTC schon seit Jahren, viele sehen in ihr Indizien für die Zukunftschancen der Mutter aller Kryptowährungen. Zumindest Schlagzeilen garantiert in diesem Zusammenhang die Mitteilung von Pornhub auf Twitter, dass man von nun auch Bitcoin (und Litecoin) akzeptiere, wenn eine Premium-Mitgliedschaft abonniert wird. Ohne dies ausdrücklich zu erwähnen, weiß Pornhub aber natürlich: Zahlungen in BTC oder LTC garantieren deutlich mehr Diskretion als die sonst verwendeten Kreditkarten – ein Argument, welches manchen Pornhub-Kunden überzeugen könnte.

Kryptowährungen bei Pornhub

Pornhub zählt zu den zehn Webangeboten weltweit, die am meisten Traffic erzeugen, und unter den Erotik-Plattformen zu den drei größten. Probleme mit Zahlungsdienstleistern sind von Pornhub bekannt, PayPal etwa hatte sich schon Ende 2019 losgesagt, was von Pornhub heftig kritisiert wurde. Bereits seit 2018 akzeptiert Pornhub die Kryptowährung Verge (XVG) von Kunden, doch dieser Altcoin ist in einer Nische stecken geblieben und wenig verbreitet. Für Models und andere Anbieter von Inhalten gibt es zudem bei Pornhub seit Anfang des Jahres die Option, sich Honorare und Gewinnbeteiligungen in Tether (USDT) auszahlen zu lassen.

Bitcoin und Co. in der Pornoindustrie

Der Verkauf und das Bereitstellen von erotischen und pornografischen Inhalten ist ein Milliardengeschäft, allein in Deutschland werden damit Schätzungen zufolge mehr als ein Milliarde Euro jährlich umgesetzt. Doch die Grenzen zwischen Unterhaltung für Erwachsene und Schmuddelecke sind fließend und deshalb tun sich viele Finanzdienstleister damit schwer, in dieser Sparte aktiv zu sein. Kryptowährungen wie Bitcoin sind insofern ein Weg, um nicht auf klassische Bezahlwege angewiesen zu sein.

Zudem gilt das Geschäft mit nackter Haut oft als technologischer Innovationsführer. Ob „Freemium“-Modelle oder Virtual Reality, ob zuvor DVDs oder auch erotische Computer-Games – die Branche füllt neue technologische Möglichkeiten meist schneller mit Inhalten als andere. Insofern ist die Integrierung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen in Zahl- und Bezahlvorgänge ein logischer Schritt.

Fazit: Bitcoin eine Porno-Währung?

Aufgeklärte Geister werden das Bekenntnis von Pornhub zu Bitcoin vermutlich gutheißen und als weiteres Beispiel sehen, wie BTC im Alltag ankommt. Schließlich beschäftigen sich auch globale Ketten wie McDonalds oder Starbucks damit, wie sie Bitcoin akzeptieren könnten. Prüdere Bürger hingegen dürften sich einmal mehr denken dass Bitcoin irgendwie eine Währung für schmutzige Geschäfte wäre. Dabei zeigen Studien, dass der Anteil von Bitcoin-Geschäften in illegaler Umgebung allenfalls ein Prozent aller mit BTC getätigten Umsätze ausmacht und rückläufig ist. Doch dieses Lager vergisst wahrscheinlich auch, dass Pornhub an sich legal agiert.


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