IOTA wird von Deutscher Bank laut Topmanager „bewertet“

Die Deutsche Bank beschäftigt sich offenbar mit möglichen Anwendungsfällen für IOTA. Dies geht aus dem Kommentar eines Topmanagers der Deutschen Bank in einer Diskussion darüber hervor, wie sich beispielsweise die Automobilindustrie auf das Internet der Dinge (IOT) rüsten sollte.

IOTA wird von der Deutschen Bank genauer unter die Lupe genommen, um zu prüfen, ob sich Netzwerk und Kryptowährung für den Einsatz in der Industrie eignen. Dies lässt sich aus einem Kommentar von Stefan Hoops herauslesen, der bei der Deutschen Bank die Unternehmenssparte leitet. Man sei aktuell damit beschäftigt, IOTA zu „bewerten“ (assessing), schrieb Hoops auf einer bei LinkedIn geführten Diskussion. Angestoßen hatte diese Frank Schwab, ein Vorstandsmitglied der Gulf International Bank und Co-Gründer des FinTech Forum. Schwab warb unter dem Titel „IOTA“ für das Projekt mit Sitz in Berlin als vielversprechende Lösungen in den Bereichen M2M (Maschine zu Maschine) und IoT (Internet der Dinge).

Daraufhin meldete sich zunächst Wolfgang Wössner zu Worte, seines Zeichens Professor für Banking und Digitale Finanzen. Wössner beschrieb, dass die deutsche Industrie oft Weltmarktführer sei. Um diese Position zu halten, sei es notwendig, von Beginn bei dem Thema automatisierter Zahlungen und M2M-Kommunikation mitzumischen. Zu wünschen sei ein gemeinsamer Standard und IOTA biete sich dafür an. Wössner nannte das selbstzahlende Auto an der Tankstelle als ein Beispiel für praxistaugliche Einsätze von IoT mit Zahlungsfunktion. Ein anderes seien künftige selbstfahrende Autos, die als Chauffeurwagen à la Uber Geld verdienen könnten in der Zeit, in der die Benutzer sie nicht benötigen.

Dieses Szenario nun nahm Hoops von der Deutschen Bank zum Anlass, sich knapp für die Gedankenanstöße zu bedanken und mitzuteilen, dass das Geldinstitut am Thema IOTA bereits dran sei. Schwab wiederum hielt dies für so wichtig, dass er die Nachricht gleich auf Twitter weitertrug. Die Deutschen Bank hatte bereits Ende Dezember 2017 in einem Report IOTA gelobt als Projekt, welches Blockchain-Probleme von Skalierbarkeit und Gebühren gelöst habe.

Fazit: IOTA darf sich über Interesse der Deutschen Bank freuen

Es ist zwar nur ein Satz, doch für IOTA hat der knappe Kommentar von Topmanager Hoops in der Kryptoszene viel Echo erzeugt. Wenn sich das wichtigste deutsche Geldinstitut ernsthaft mit IOTA auseinandersetzt und vielleicht künftig sogar bei seinen Kunden dafür als Industriestandard wirbt, ist das eine positive Nachricht. In trockenen Tüchern ist ein solcher Deal aber keinesfalls, die Deutsche Bank beschäftigt sich auch mit zu IOTA konkurrierenden Projekten, wie nicht nur aus dem genannten Report hervorgeht.


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