Cardano (ADA) verliert an Boden – Gründer Hoskinson beruhigt Anleger

Die Preiskurve von Cardano (ADA) zeigt seit Upgrade Alonzo einen Abwärtstrend. Doch Gründer Charles Hoskinson und andere Unterstützer sehen ADA unterbewertet.

Als Mitte September bei Cardano (ADA) das große Upgrade Alonzo eingespielt wurde, war für die Verantwortlichen die Welt noch in Ordnung. ADA notierte zeitweise sogar über 3 US-Dollar und Cardano Alonzo sollte mit Smart Contracts das Ökosystem wertvoller machen. Doch dann stellte sich schnell heraus, dass Alonzo Smart Contracts bei Cardano in der Praxis nur eingeschränkt brauchbar sind und davon erholt sich die Preiskurve von ADA nicht. Bei um 1,50 US-Dollar notiert Cardano jetzt und ist allein in den letzten Tagen um 12 Prozent ins Minus gerutscht. Der Trend ist so deutlich, dass sich Cardano Gründer Charles Hoskinson und Anhängerschaft gezwungen sehen, eine Lanze für ADA zu brechen.

Auf Twitter etwa schreibt Cardano Botschafter Southrye, um ADA werde FUD gestreut. Die Lobby von Ethereum (ETH) rede Cardano schlecht, weil man echte Konkurrenz sehe. Fundamentaldaten von Cardano wie tägliche Anzahl von Transaktion würden aber in Wirklichkeit zeigen, wie das Ökosystem von ADA wachse, während dies bei ETH stagniere. Auch bei Ethereum hätten Smart Contracts erst nach mehr als zwei Jahren ihr volles Potenzial entfaltet, deshalb sei Geduld bei Cardano gefragt.

Diese Argumente trug dann auch ADA Chef Charles Hoskinson per Twitter weiter und setzte noch eine Spitze gegen Ethereum obendrauf. Bei ETH habe man Angst, weil es „kein magisches Cardano 2“ brauche, um überlebensfähig zu sein. Damit spielt Hoskinson auf das geplante Ethereum 2.0 an, mit dem in 2022 Probleme wie hohe Transaktionsgebühren bei ETH und langsames Netzwerk bekämpft werden sollen. Cardano hingegen ist laut Hoskinson zukunftssicher konzipiert und Entwickler würden jetzt das Ökosystem schrittweise aufbauen.

Fazit: Cardano polemisch – doch Entwicklung stagniert

Hoskinson ist schon wiederholt durch unfeine Attacken auf konkurrierende Kryptoprojekte aufgefallen, auch IOTA ist er schon angegangen. Doch das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Cardano keinesfalls zufällig auf der Stelle tritt. Gut 70 Prozent aller ADA sind zum Staken hinterlegt, was auf fehlende andere Einsatzmöglichkeiten für ADA hinweist. Das von Hoskinson prognostizierte florierende Ökosystem bei Cardano mit erwarteten Hunderten von DApps und Projekten ist bisher nicht ansatzweise Realität. Dieses grundlegende Problem bei ADA lässt sich auch durch Seitenhiebe gegen Ethereum nicht wegdiskutieren. Cardano muss auf geldwerte Anwendungen warten, bevor ADA wieder positive und nachhaltige Dynamik entwickeln kann.


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