Coinbase Pro verärgert mit deutlicher Gebührenerhöhung Kunden

Die Kryptobörse Coinbase Pro erhöht ihre Gebühren ab Montag (7. Oktober). Dieser Schritt betrifft insbesondere Kunden mit vergleichsweise niedrigen Monatsumsätzen und hat für Kritik gesorgt.

Bei der Kryptobörse Coinbase Pro regt sich Unmut in der Kundschaft. Grund dafür sind deutlich höhere Gebühren als bislang gewohnt beim Handel mit Bitcoin und Co. Coinbase Pro begründete die Maßnahme in einem Blogpost damit, Liquidität und Tiefe seines Marktplatzes verbessern zu wollen. Konkret treffen die höhere Gebühren Kunden, die bei Coinbase Pro Kryptowährungen für monatlich umgerechnet weniger als 50.000 US-Dollar handeln. Bislang gelten für Kunden mit Monatsumsatz von weniger als 100.000 US Dollar Gebührensätze von 0,25 Prozent (Taker) beziehungsweise 0,15 Prozent (Maker). In der neuen Gebührenstruktur von Coinbase Pro werden für Kunden mit weniger als 10.000 US-Dollar monatlichem Umsatz 0,50 Prozent Gebühren erhoben (Maker und Taker) und bei Monatsumsätzen zwischen 10.000 und 50.000 US-Dollar 0,35 Prozent berechnet. Bei den Gebühren geringfügig sparen im Vergleich zu vorher können ab Montag Kunden mit Monatsumsätzen von mehr als 100 Millionen US-Dollar.

Coinbase Pro Gebühren

Coinbase Pro: Gebühren im Vergleich zu Mitbewerbern hoch

Auf Twitter hat sich Analyst Alex Krüger die Mühe gemacht, die Gebührenpolitik populärer Kryptobörsen miteinander zu vergleichen. Das Schaubild zeigt deutlich: Kunden mit relativ niedrigen Monatsumsätzen werden ab jetzt bei Coinbase Pro so stark zur Kasse genommen wie sonst nur bei Gemini und Bitstamp. Binance etwa als gobal führende Kryptobörse gibt sich kleineren Händlern mit 0,10 Prozent Gebühren zufrieden, die durch den Einsatz von Binance Coin nochmals reduziert werden. Dementsprechend sind die Reaktionen im Internet auf die neue Gebührentabelle von Coinbase Pro eindeutig: Coinbase verscheuche Kleinanleger und mache den Einstige in den Handel mit Kryptowährungen zunehmend unattraktiver.

Ist Coinbase Pro weiter für Dich interessant?

Als EU-Bürger hast Du deutlich größere Wahlmöglichkeiten in Sachen Kryptobörsen als US-Bürger, für die Coinbase (Pro) oft die erste Plattform ist, mit der sie in Berührung kommen. Mit Binance etwa oder auch eToro stehen Dir hierzulande Plattformen zur Verfügung, die keine Nachteile gegenüber Coinbase Pro haben. Ob es Dir wirklich wert ist, aus Bequemlichkeitsgründen bei Coinbase Pro die Gebührenerhöhung zu akzeptieren, musst Du schon selbst entscheiden. Gerade für Gelegenheitshändler aber gerät Coinbase Pro durch die Gebührenpolitik im europäischen Raum augenscheinlich ins Hintertreffen.


Wer noch keine Bitcoins hat kann diese bei eToro für Euro kaufen. Wie das funktioniert erfahrt ihr hier. Mit einem Hebel könnt ihr Bitcoins bei BitMEX (1:100) handeln, wie BitMEX funktioniert erfahrt ihr hier

Advertisement

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*