Daimler und Riddle & Code entwickeln Hardware Wallet für Autos

Der Fahrzeughersteller Daimler arbeitet gemeinsam mit dem Wiener Start-up Riddle & Code an einer Hardware Wallet, die speziell für Autos konzipiert wird. Durch die Verbindung mit einer Blockchain sollen so Funktionen von Carsharing bis autonomes Fahren unterstützt werden. Das Projekt ist als offene, herstellerneutrale Lösung angelegt.

Der Branchenverband MOBI zeigt in der Automobilindustrie regelmäßig Chancen auf, welche Blockchain-Lösungen für Hersteller und Kunden liefern. Daimler, die Mutterfirma von Mercedes-Benz, nimmt sich nun mit einer für Autos gedachten Hardware Wallet eines technischen Details an. In Zusammenarbeit mit dem österreichischen Start-up Riddle & Code entwickelt man eine Hardware Wallet, die im ersten Schritt das jeweilige Auto identifiziert, heißt es in einer Pressemitteilung. Auf Basis dieser sicheren und eindeutigen Kennzeichnung lässt sich das individuelle Auto mit einer Blockchain verbinden, in der wiederum eine ganze Palette von Funktionen automatisiert und manipulationssicher organisiert werden können. Als Beispiele für den Einsatz der Hardware Wallet in Verbindung mit Blockchain wurden Carsharing, der Austausch von Verkehrsinformationen, beweissichere Verkehrsdaten und perspektivisch autonomes Fahren genannt.

Hintergrund zu Daimler und Riddle & Code

Daimler zählt zu den weltweit größten Fahrzeugherstellern mit Mercedes-Benz als Vorzeigemarke. Im Februar gab man bekannt, an eigenen Blockchain-Lösungen zu arbeiten. Die Partnerschaft mit Riddle & Code ergab sich durch das von Daimler organisierte Startup-Programm „Autobahn„. Riddle & Code mit Sitz in Wien beschäftigt derzeit 22 Mitarbeiter und ist für seine Sicherheitschips bekannt. Bei dem mit Daimler vereinbarten Projekten soll um das Secure Element 2.0 von Riddle & Code eine Hardware Wallet gebaut werden. Im Fall Daimler dürfte diese zunächst die Daimler-eigene Blockchain ankoppeln. Doch die noch unbenannte Hardware Wallet ist ausdrücklich als herstelleroffene Lösung angedacht und soll demnach auch für den Einbau in Fahrzeuge von anderen Herstellern als Daimler geeignet sein. Ebenso dürfte Kompatibilität mit unterschiedlichen Blockchains angestrebt werden.

Automobilindustrie ist treibende Kraft für alltagstaugliche Blockchain-Lösungen

Aus der Automobilbranche kommen weiterhin Ideen und Projekte, die unterstreichen, welchen Stellenwert dort Blockchains genießen. Eine für Autos perfektionierte Hardware Wallet, die auch von offiziellen Stellen zertifiziert werden könnte, ist in diesem Zusammenhang ein logischer Schritt. Rund um Daimler halten sich Gerüchte, dass man nach der Übernahme des Zahlungsdienstleisters PayCash auch über eine eigene Kryptowährung nachdenkt. Denn prinzipiell lassen sich über die Daimler-Blockchain auch Zahlungen abwickeln, von Parkgebühren bis hin zu Einnahmen für das Bereitstellen von Verkehrsdaten. Mit einem solchen System hatten zuletzt Jaguar und IOTA Aufmerksamkeit erregt.


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