Deutscher Jörg Molt will Bitcoin erfunden zu haben, ist aber wohl ein Betrüger

Wieder einmal ärgert sich die Kryptoszene über eine Person, die vorgibt, als oder mit dem geheimnisvollen Satoshi Nakamoto den historischen Launch von Bitcoin (BTC) im Jahr 2008 organisiert zu haben. Diesmal heißt der Hochstapler Jörg Molt, stammt aus Deutschland und hatte 2008 wohl nicht einmal einen Computer.

Schillernde Persönlichkeiten kennt die Kryptoszene zur Genüge und derzeit ist es ein Deutscher, der Aufmerksamkeit auf sich zieht. Jörg Molt nämlich beansprucht für sich, Co-Gründer von Bitcoin zu sein und nennt sich mitunter auch Satoshis Schwester. Als dieser Jörg Molt bei einer Konferenz in Las Vegas mit Betrugsvorwürfen konfrontiert wurde, ließ er sich zu einem Handgemenge hinreißen. Das Video von dem Vorfall ging viral und führte dazu, dass mehr und mehr über Jörg Molt bekannt wird.

Jörg Molt – nur Spinner oder auch kriminell?

Jörg Molt pflegt eine Webpräsenz und scheint auch hinter der Satoshi School zu stecken, die Hintergrundwissen zur Kryptobranche vermitteln will. Aktivisten weisen ihm auf einer Webseite im Detail aber nach, Menschen mit windigen Versprechen zu Pensionsplänen auf Basis von Bitcoin (BTC) Geld aus der Tasche zu ziehen. Erhellend ist auch, was die Ex-Frau von Jörg Molt in einem Video über dessen Verhältnis zur Wahrheit zu berichten hat.

Hoch verschuldet ist Jörg Molt also anscheinend, drückt sich vor Unterhaltszahlungen und macht dennoch auf dicke Hose. Von angeblichen Computer- und Finanzwissen könne bei Jörg Molt keine Rede sein, so die ehemalige Ehepartnerin, die mit ihm über Jahre zusammenlebte. Besonnen listet sie auf, wie Jörg Molt etwa das Fensterwaschen bei einer Bank öffentlich als Anstellung als Finanzexperte interpretiert. Auch wenn der Twitter Account von Jörg Molt offenbar nicht mehr von ihm selbst kontrolliert wird und manche Tweets gelöscht wurden – mit einer einfachen Google Suche zu Jörg Molt (zwischenzeitlich als Jörg Örtl unterwegs) finden sich Hunderte von Ergebnissen, in denen sich Jörg Molt selbst als „Bitcoin Guru“ feiert. Mittlerweile rücken aber auch die Krypto-Prominenz von ihm ab, etwa der anerkannte BTC-Spezialist Andreas Antonopoulos, der auf Twitter in gleich mehreren Sprachen vor Jörg Bolt als Betrüger warnt.

https://twitter.com/aantonop/status/1191054088819089409

Fazit: Deutscher Scammer Jörg Molt

Die zusammengetragenen Beweise zu Charakter und Geschäftspraktiken von Jörg Molt wirken erdrückend. Hier hat sich jemand allem Anschein nach nicht „nur“ in die absurde Idee verrannt, Satoshi Nakamoto sein zu wollen, sondern baute sich gezielt ein Image auf, um leichtgläubige Krypto-Anleger reinzulegen. Mögliche Parallelen zur Scheinwelt von Craig „Fakoshi“ Wright drängen sich geradezu auf. Dir sei dringend geraten: Lass die Finger weg von allen Projekten, mit denen Jörg Molt zu tun hat, und vertraue ihm vor allem bloß ein Geld an.


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