Hedera Hashgraph: Mainnet Beta wird am 16. September für alle geöffnet

Hedera Hashgraph als eine aus der Großindustrie stammende Blockchain-Plattform feiert am 16. September die öffentliche Premiere ihres Mainnets. Damit steht dann auch externen Entwicklern die Möglichkeit offen, Dapps für Hedera Hashgraph anzubieten.

Hedera Hashgraph geht am 16. September mit einem „Open Access“ genannten Event an die Öffentlichkeit. Bislang spielte die Plattform mit eigener Blockchain in der Kryptoszene eine eher stille Rolle, obwohl sich hinter Hedera Hashgraph eine Allianz aus Großunternehmen von Boing über IBM bis Deutsche Telekom verbirgt. Mit dem publikumswirksamen Start der Betaversion des Mainnets verbindet Hedera Hashgraph die Einladung an externe Entwickler, ihre Dapps im Netzwerk laufen zu lassen, teilte die Plattform mit. Öffentlich zugänglich seien ab dann die Möglichkeit von Smart Contracts bei Hedera Hashgraph sowie ein File Service. Zudem beginnt parallel die Verteilung der internen Kryptowährung HBAR, die 2018 Mitgliedern der Allianz angeboten wurde und 124 Millionen US-Dollar Startkapital zusammenbrachte.

Hintergrund zu Hedera Hashgraph

Hedera Hashgraph ist mit dem Ziel angetreten, ein eigenes Krypto-Ökosystem zu schaffen, das den Bedürfnissen von Industrie und auch Regierungen gerecht wird. Man wirbt mit mehr als 10.000 Transaktionen pro Sekunde, welche das Netzwerk verarbeiten kann, und extrem niedrigen Gebühren von 0,0001 Us-Dollar per Transaktionen. Vorerst werden die Nodes in der Blockchain aus Sicherheitsgründen nur von ausgesuchten Partnern betreiben. Mit der Mainnet Beta steht aber jedem die Option offen, einen Mirror Node zu betreiben, der die Transaktionen dokumentiert, aber nicht stimmberechtigt ist. Hedera Hashgraph setzt also auf seine Art von Delegated Proof-of-Stake, will sich aber langfristig weiter öffnen. Einen aktualisierten Überblick darüber, wie sich Hedera Hashgraph den Übergang von einem quasi geschlossenen Club zu einer wirklich dezentralisierten Plattform vorstellt, findet sich hier. Ein Kernstück dabei ist, dass die eigene Kryptowährung HBAR über einen 15 Jahre langen Zeitraum verteilt ausgegeben wird. Dies soll verhindern, dass böswillige Teilnehmer des Netzwerks HBAR dafür horten, um die Kontrolle über Nodes zu übernehmen.

Hedera Hashgraph – Konkurrenz für IOTA und Co.?

Du als Krypto-Anleger wirst vermutlich mit HBAR erst einmal nicht in Berührung kommen. Wenn Du Lust hast, beim „Open Access“ als Zuschauer an einem virtuellen Event teilzunehmen, kannst Du Dich hier registrieren. Spannend bleibt, ob Hedera Hashgraph mit seinem eigentlichen Plus als von der Industrie gestützten Allianz punkten kann. Bei Hedera Hashgraph sind künftig alle Funktionen eines Blockchain-Ökosystems vorhanden und damit tritt man inoffiziell auch in Konkurrenz zu Projekten wie IOTA oder Ripple, die in ihren Nischen selbst zu Standards in klassischen Branchen wie Logistik oder Finanzdienstleistung werden wollen.


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