Plusenergiehaus in Norwegen mit IOTA und Jaguar Land Rover

Im norwegischen Trondheim hat ein öffentliches Plusenergiehaus feierlich geöffnet, an dem IOTA ein Proof of Concept seiner Kooperation mit Jaguar Land Rover demonstriert. Die zum Haus gehörige Stromladesäule kann sich über IOTA beispielsweise direkt mit Jaguars E-Auto I-Pace verbinden.

Im April hatte IOTA eine Kooperation mit dem britischen Automobilhersteller Jaguar Land Rover verkündet, die für einige Aufmerksamkeit sorgte. Der Clou bei der Idee: Fahrer von Autos der Marke sollen in die Lage versetzt werden, ihre live gewonnen Verkehrsdaten durch das Tangle-Netzwerk geldwert zu verkaufen. Jetzt haben IOTA und Jaguar mit seinem I-Pace in Norwegen gezeigt, wie das Konzept in der Praxis funktioniert. Die fotogene Bühne dafür bot das Powerhouse Brattørkaia in Trondheim. Das Bürogebäude wurde als Plusenergiehaus gebaut, erzeugt also hauptsächlich durch Solarpaneelen über das Jahr verteilt mehr Elektrizität als es verbraucht. Zu so einem Vorzeigehaus gehören natürlich auch Stromladesäulen für E-Autos und hier kommt IOTA in Spiel.

Smart House und Smart Car am Beispiel IOTA

Dockt am Powerhouse in Trondheim ein mit IOTA-Technologie ausgerüsteter Wagen von Jaguar Land Rover an die Stromladesäule an, zeigt die im Fahrzeug integrierte Smart Wallet ihre Stärken. Sie liest über das Tangle-Netzwerk aus, wie es aktuell um die Energiebilanz des Gebäudes steht und ob der Strom, der geladen wird, wirklich Öko-Strom ist. Nach dem Ladevorgang kann die Smart Wallet dann auch das Bezahlen automatisch übernehmen. Norwegen gilt als Vorreiter in Sachen E-Mobilität, mehr als die Hälfte aller zugelassene Neuwagen dort sind bereits E-Autos. Das Pressematerial von IOTA zeigt, wie der Jaguar I-Pace es dem Halter möglich macht, seinen Wagen beispielsweise temporär für Carsharing zur Verfügung zu stellen. Einnahmen werden im Hintergrund über IOTA verrechnet und in norwegischen Kronen dargestellt. Bezahlt werden nicht nur Strom, sondern auch Park- und Mautgebühren. Das ist alles sehr elegant designt und wirkt intuitiv bedienbar. Bei Daimler wird an einer Car Wallet gearbeitet, IOTA und Jaguar Land Rover können ihre Lösung bereits praxistauglich vorführen. Tatsächlich wird durch die eingebaute Wallet bei I-Pace das Auto auf einen Schlag smarter als die Konkurrenz und könnte in Zukunft weitere Aufgaben übernehmen wie etwa das Bezahlen von Strafzetteln oder Fährüberfahrten. Auf der Bühne Trondheim jedenfalls deutet IOTA an, wie man sich in Smart Cities der Zukunft im Bereich Mobilität einbringen will.

Proof of Concept gelungen bei IOTA und Jaguar

Hoffnungen auf Kurszuwächse bei IOTA haben sich trotz der erfolgreichen und publikumswirksamen Vorstellung des Pro of Concept am Powerhouse nicht erfüllt. Doch selbst IOTA-Skeptiker müssen zugeben: Was man da in einem Serienfahrzeug demonstriert, wirkt durchdacht und innovativ. Wann aber die IOTA Smart Wallet wirklich zur Serienausstattung bei Jaguar Land Rover gehören wird, blieb auch diesmal offen. Für den Kurs von IOTA bleibt es weiter wichtig, im größeren Rahmen als Kryptowährung Anwendungsfälle zu finden. Zuletzt erhielt IOTA großes Lob von Edag. Das Unternehmen setzt im Bereich Automotive ebenfalls Projekte mit IOTA um wie eine Parkplatz-App. Vielleicht also erweist sich die Automobilindustrie als Türöffner für IOTA zum massentauglichen Gebrauch.


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