IOTA: Chrysalis wird im März abgeschlossen – „colored coins“ später

Die IOTA Stiftung hat mit März ein neues Datum für den Abschluss des großen technologischen Upgrades Chrysalis genannt. Sogenannte „colored coins“ für mehr Tokenisierung bei IOTA folgen aber erst später.

Es tut sich etwas bei IOTA: Denn aus dem Maschinenraum der Entwickler wurde offenbar grünes Licht dafür gegeben, endlich mit einem neuen Zieldatum für die Komplettierung von Upgrade Chrysalis aka IOTA 1.5 gegeben. Nach diversen Verschiebungen nennt IOTA in einem Blogpost den März 2021 als angestrebt. Phase 1 von Chrysalis war bereits im Spätsommer 2020 live gegangen, doch Chrysalis Phase 2 als entscheidender Teil ließ länger als gedacht und angekündigt auf sich warten. Ein Wermutstropfen: Die „colored coins“ bei IOTA, die ganz neue Möglichkeiten in Sachen Tokenisierung bringen sollen, werden erst in einem späteren Update integriert.

Colored Coins bei IOTA – Was ist das?

In der boomenden DeFi Sparte erlebt die Kryptobranche das Prinzip der Tokenisierung häufig als innovative Geschäftsgrundlage. Vereinfacht gesagt geht es dabei darum, bestimmte fremde Werte in einem Token spiegeln, der wiederum in einem Blockchain basiertem Ökosystem organisiert und gehandelt werden kann, auch mithilfe von Smart Contracts. IOTA nennt drei typische Einsatzfelder für seine „colored coins“, die technologisch wie ursprüngliche IOTA Coins behandelt werden, aber durch ihre Farbe eine individuelle Bedeutung symbolisieren:

  • DeFi und verwandte Gebiete: Da können „colored coins“ etwa an Bitcoin, Ethereum (ETH) oder Cardanao (ADA) abgesichert sein, aber gebührenlos im Tanglenet gehandelt werden.
  • Non-fungible Token (NFT): Darunter versteht man „colored coins“, welche die Aufgabe haben, etwa ein digitales Kunstwerk zu autorisieren oder in Games limitierte Editionen von Ausrüstungsgegenständen zu organisieren. NFTs werden mehr und mehr populär in der Kryptoszene, so IOTA, doch der gebührenlose Transfer werde erst im Tanglenet möglich.
  • „Colored coins“ im Internet der Dinge (IoT) als Fußabdruck von essenziellen Daten und Informationen.

Eine ausführlichere Definition und das Protokoll für „colored coins“ bei IOTA wurde parallel zum Blogpost bei Github hier veröffentlicht. Ausprobiert werden können sie in einem Testnet für Coordicide, dem künftigen IOTA 2.0, was nach dem Abschluss von Chrysalis auf der To-Do-Liste steht.

Fazit: IOTA macht Fortschritte

Nach internen Querelen und dem Rauswurf von IOTA-Gründer David Sønstebø war mehr und transparentere Kommunikation versprochen worden. Jedenfalls in Sachen Chrysalis hält die IOTA Stiftung die Community mittlerweile auf dem Laufenden und die ist offenbar bereit, einen weiteren Monat Wartezeit zu akzeptieren. Denn der Kurs von IOTA klettert aktuell Richtung 1,50 US-Dollar und damit in Regionen, die seit Juni 2018 nicht mehr galten.


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