IOTA geht erneut auf externe Entwickler und Community zu

IOTA legt mit Experience Team ein neues Programm auf, welches die Zusammenarbeit der internen Entwickler mit Externen stärken soll. Dazu werde es regelmäßige Online-Treffen geben. Von IOTA vorgeschlagene Themen sind solche, die auf dem Weg zu IOTA 2.0 technologisch wichtig sind.

IOTA versucht einmal mehr, seine Community auszubauen und für aktive Mitarbeit zu gewinnen. Per Twitter wirbt IOTA für sein neues Programm Experience Team, welches ständigen Austausch zwischen internen Entwicklern und Außenstehenden organisieren soll. Der Blick auf die Anlaufstelle für Experience Team bei Github zeigt: IOTA selbst setzt dabei zunächst Themen auf die Tagesordnung, welche im Hinblick auf IOTA 2.0 von großem Interesse sind.

IOTA verlässt seinen Elfenbeinturm

Es ist nicht das erste Mal, dass IOTA von sich aus Initiativen Richtung Community startet. Online-Fortbildungen für IOTA richten sich etwa an Entwickler und Manager, sind aber kostenpflichtig. Im Zusammenhang mit Coordicide legte IOTA einen mit fünf Millionen US-Dollar gefüllten Fonds für Stipendien an, um Hilfe von externen Entwicklern zu belohnen. Beim Experience Team ist von Geld zunächst keine Rede.

Für Themen wie den neuen IOTA Nodes und der Software-Bibliothek für IOTA-Tools will Experience Team Erfahrungsberichte einsammeln und gemeinsam an Problemlösungen arbeiten. Videokonferenzen per Jitsi sollen Mitglieder des IOTA-Teams und externe Fachleute zusammenbringen. Experience Team steht grundsätzlich jedem offen, IOTA aber hofft, dass pro Themenfeld ein „Champion“ als externer Sprecher bekannt wird. Das ist bei den selbst von IOTA-Chef David Sønsteb benannten begrenzten personellen Kapazitäten nachzuvollziehen, die er als Grund für den Stop von Projekt Qubic anführte.

Generell werfen Kritiker IOTA immer wieder Versäumnisse bei der Außenkommmunikation vor. Experience Team wirkt insofern wie ein durchaus löblicher Versuch, aus der Defensive zu kommen. Noch zeigen aber muss sich, ob Experience Team wirklich auf Echo aus der Community stößt und es vermieden werden kann, nur ein weiteres Forum für die meist offen und polemisch ausgetragenen Glaubenskriege bei IOTA zu werden. Kaum eine andere Kryptowährung zieht solch erbitterten Streit an wie IOTA.

Fazit: IOTA bewegt sich und das ist eine gute Nachricht

Außenstehende haben in den vergangenen Monaten zwei Seiten von IOTA erlebt: Zum einen stehen weiterhin ätzendeVorwürfe an die IOTA Stiftung im Raum und der dringende Verdacht von fragwürdigen Geldflüssen. Zum anderen meldet IOTA erhebliche Fortschritte bei der technologischen Fortentwicklung, Phase Eins von Chrysalis aka IOTA 1.5 soll kommende Woche im Mainnet ankommen. Experience Team ist aus Sicht von Anlegern sicher Erfolg zu wünschen, denn immerhin gesteht IOTA damit indirekt ein, sich mehr qualifizierten Input von Außen zu wünschen. Wenn dies gelingt, kann dies IOTA nur guttun.


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