IOTA mit Partnern in Südkorea für Smart Cities

Die IOTA Stiftung hat mit der Observer Stiftung in Südkorea und dem Start-up Tanglehub ein strategisches Bündnis gebildet, um gemeinsam an Ausschreibungen für Smart City Projekte teilzunehmen. Ins Auge genommen wird dabei Südostasien.

Das Thema Smart Cities beschäftigt IOTA bereits seit Jahren, beispielsweise in Taiwan und Norwegen werden schon Pilotprojekte umgesetzt. Nun baut die IOTA Stiftung ihre Pläne in Sachen Smart City durch eine strategische Partnerschaft aus, wie sie in einem Blogpost bekannt gibt. Konkret wurde demnach ein Bündnis mit der Observer Stiftung aus der Südkorea und dem offiziellen IOTA Partner Tanglehub vereinbart. Zusammen wolle man sich gezielt für Smart City Projekte bewerben und zwar nicht nur in Südkorea, sondern zudem in Südostasien.

Hintergrund zu Observer Stiftung, Tanglehub und IOTA

Die Observer Stiftung konzentriert sich auf Wetterdaten. Dafür setzt sie auf ein Konzept, in dem Miniwetterstationen und andere Quellen wie Smartphones oder Autos automatisiert aktuelle Wetterdaten liefern. Teilnehmer werden dafür mit dem Altcoin Observer (OBSR) entlohnt, der laut Coinmarketcap fast ausschließlich bei Bithumb gehandelt wird. Die Observer Stiftung verfügt nach eigenen Angaben bereits über Projekterfahrungen für Smart Cities in Südkorea.

Tanglehub wiederum ist ein Start-up, welches von der IOTA Stiftung gefördert wird und dabei hilft, IOTA Lösungen bei Vorhaben im Internet der Dinge (IoT) praxisgerecht zu implementieren. Dabei stand bislang der EU-Raum im Vordergrund.

Für die IOTA Stiftung erklärte Holger Köther, Direktor für Partnerprogramme, dass die konkrete Zusammenarbeit bereits begonnen habe. Man sei dabei, mithilfe von Tanglehub die Wetterstationen von Observer in das Netzwerk von IOTA anzubinden. Zudem werde die Observer Stiftung nach Möglichkeit in die schon laufenden Smart City Projekte von IOTA integriert. Über finanzielle Aspekte des Bündnisses wurde nichts bekannt.

Wetterdaten sind für Smart Cities beispielsweise dann wichtig, wenn Heiz- oder Kühlleistungen in Gebäuden effizient gesteuert werden sollen, auch aus Gründen des Umweltschutzes. Exakte Wetterdaten in Echtzeit und möglichst mikrolokal spielen etwa auch eine Rolle bei Verkehrssteuerung. Insofern macht das Trio IOTA Stiftung, Observer Stiftung und Tanglehub durchaus Sinn. Für eine weitere Bewertung scheint es jedoch zu früh.

Fazit: IOTA in Asien – Smart Cities im Kommen

Smart Cities sind unbestritten ein Zukunftsthema, Umwelt- und Verkehrsfragen beschleunigen den Trend dahin, Prozesse mithilfe von digitalen Möglichkeiten zu optimieren. Die IOTA Stiftung profitiert von dieser Entwicklung bereits in der EU und kann sich nun wohl realistische Hoffnungen machen, diese Expertise auch in Südkorea und der Region Südostasien häufiger zu demonstrieren. Abzuwarten bleibt, wann das neue Bündnis erstmals mit erfolgreichen Praxisfällen auf sich aufmerksam machen darf.


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4 Kommentare

  1. Der 2. positive Kommentar über IOTA . Und das in einem Abstand von einer Woche . Herr Lange , haben Sie Chris Müller von “ Hello IOTA “ im Youtube Kanal persönlich getroffen und positive Energie getankt ? Man muss auch mal lobend erwähnen dass Sie mal positiv recherchiert haben und sich nicht immer von Hunden leiten lassen . Respekt

    • …sehr richtig ReGo, auch ich habe die positive Veränderung in der Berichterstattung wohlwollend zur Kenntnis genommen. Sehr gut, Guido! Es macht tatsächlich viel mehr Spaß neue Fakten über die technologische Entwicklung, neue Partnerschaften und Anwendungsgebiete bzw. Adoption zu lesen, als irgendwelches Gewäsch im Stile eines Boulevardreporters. Wie ReGo sehr richtig bemerkte ist es mehr als zweifelhaft, ob irgendein anonymer „Hund“, welcher – aus was für Gründen auch immer – gegen IOTA hetzt, eine sinnvolle und seriöse Informationsquelle sein kann.
      Ihre letzten beiden Artikel lassen aber durchaus den guten Willen zur ausgewogenen Berichterstattung erkennen und bereiten wieder Freude beim Lesen. Weiter so….
      V.G. Oele

    • ja, natürlich…. Lies einfach mal die Kommentare zu den vorangegangenen Beträgen hier über IOTA. Eine ähnliche Frage hatte letztens ein hessischer Student.
      V.G. Oele

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