IOTA: Tangle EE wird aufgelöst – Arbeitsgruppe war früher Vorzeigestück

Still und heimlich ist bei IOTA die Arbeitsgruppe Tangle EE aufgelöst worden, die als Bindeglied zur Industrie dienen sollte. Frühe Hinweise auch von uns auf ein Scheitern von Tangle EE hatte IOTA scharf zurückgewiesen.

Mit Kritik geht die IOTA Stiftung meist wenig souverän um, wie in dieser Woche ein weiteres Beispiel zeigt. Es geht um Tangle EE, eine Anfang 2020 gegründete Arbeitsgruppe, von der sich IOTA Impulse zur Kommerzialisierung versprochen hatte. Für Tangle EE betrieb IOTA anfangs merklich Aufwand, auch eine eigene Webpräsenz wurde aufgebaut. Zwei Jahre später, am 22. Februar 2022, macht dann eine E-Mail die Runde, in der lapidar das Aus für Tangle EE verkündet wird. Das wäre an sich ja nichts Außergewöhnliches – Projekte können scheitern. Doch hier es die Art und Weise, die nicht nur bei uns für Kopfschütteln sorgt.

Denn wie beispielsweise auch die bekannte IOTA-Kritikerin Buffy per Twitter anmerkt: Eigentlich hatte sich schon Anfang 2021 abgezeichnet, dass Tangle EE als Kopfgeburt versanden würde. Als wir damals darüber berichteten, prasselten Widerworte auf uns ein. Selbst IOTA-Chef Dominik Schiener wollte den kritischen Bericht mit einem „LOL“ abtun und meinte, Block-Builders würde unseriös arbeiten. Vergessen wurde da schon wie so oft, dass wir eben auch fair über den Start von Tangle EE geschrieben hatten. Es ging später wie leider oft darum, dass bei der IOTA Stiftung Projekte mit großem Tamtam starten und dann im Sand versickern.

Und wenn die IOTA Stiftung Tangle EE zum Launch einen Blogartikel widmet und anschließend stets öffentlich unterstützt – warum hat man nicht auch die Größe, das Ende von Tangle EE öffentlich zu machen? Laut Buffy plant Schiener jetzt, IOTA nicht mehr in transparenten Arbeitsgruppen wie Tangle EE voranzutreiben, sondern in Richtung „private“ Diskussionen umzuschalten. Es sei dahingestellt, ob er IOTA damit einen Gefallen tut.

Fazit: IOTA Stiftung bleibt engstirnig

Im deutschsprachigen Raum und international existieren es nur wenige Medien, die kontinuierlich und mit gebotenem professionellen Abstand über IOTA berichten. Dass diese dann wie wir mit beängstigender Regelmäßigkeit von Teilen der IOTA Community beschimpft werden, wirkt alarmierend. Denn es dreht sich doch gar nicht um Rechthaberei oder Schlechtschreiben, sondern oft um Warnhinweise dazu, was bei IOTA schief läuft. Wünschenswert wäre gerade aus Sicht von Anlegern, wenn die IOTA Stiftung inhaltlich reagieren würde anstatt wie beim Beispiel Tangle EE Nebelkerzen zu zünden.


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4 Kommentare

  1. Ihre Artikel lese ich schon lange nicht mehr Herr Lange. Ich weiß gar nicht was drin steht. Ich habe nur gesehen, dass sie der Autor sind und habe runter gescrollt. Irgendwann in fünf Jahren wachen sie auf

      • IOTA in EU Projekten wie Smart Citys, EBSI, Alvarium, Bundesministerium hat ETO Gruppe für Autonomes fahren beauftragt und ETO hat IOTA beauftragt… zum scheitern also verurteilt …
        Haben sie denn eindeutige Informationen aus direkter Hand der IOTA darüber, die mit ihrem Artikel hier inhaltlich übereinstimmen???

  2. Wenn Buffy von Twitter das sagt… Der eigene Anspruch an verantwortungsvolle Berichterstattung scheint ähnlich seriös wie die Tweets eines Come-from-Beyond

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