IOTA und Cartesi schließen Partnerschaft – DeFi im Fokus

Die IOTA Stiftung kooperiert mit Cartesi (CTSI), um die Entwicklung der Basis für Smart Contracts und DApps zu beschleunigen. Davon erhoffen sich beide Seiten Synergieeffekte im wachsendenden DeFi Markt.

IOTA hat mit Oracles und seinem eigenen Smart Contract Protokoll in diesem Jahr bereits grundlegende Bausteine für seinen Eintritt in die Sparte DeFi (Decentralized Finances) vorgestellt. Zwar werden diese Module voraussichtlich erst mit IOTA 2.0 zum Tragen kommen, doch schon jetzt bereitet die IOTA Stiftung eine Verbreitung über das eigene Ökosystem hinaus hinweg. Dabei hat man mit Cartesi (CTSI) einen Partner gefunden, der speziell durch seine auf Linux basierende Virtuelle Maschine punktet, heißt es in der offiziellen Bekanntmachung der IOTA Stiftung. Auch Cartesi sieht in einem Blogpost in der Kooperation großes Potenzial für Trendthemen wie DeFi, Gaming, NFTs und Internet der Dinge (IoT).

Hintergrund zum Zusammenspiel von IOTA und Cartesi

Cartesi startete vor knapp einem Jahr durch eine IEO bei Binance und warb dabei mit dem Slogan „Betriebssystem für DApps“. Zu den ersten Investoren zählte IOTA-Mitgründer Serguei Popov. Im Mittelpunkt bei Cartesi steht die eigene Virtuelle Maschine, die das Erstellen und Verwalten von Smart Contracts ermöglicht.

Diese Cartesi Linux Virtual Machine soll nun kompatibel gemacht werden mit IOTA Smart Contracts. Gleichzeitig sollen IOTA Oracles auch an das System von Cartesi angebunden werden.

Dadurch ergeben sich den Plänen zufolge mannigfaltige Anwendungsfälle, im Bereich DeFi etwa automatische Märkte und NFTs. Auch an der Schnittstelle zwischen Realwelt wie IoT oder Computer Gaming sehen IOTA und Cartesi zusammen große Chancen. Die Virtuelle Maschine von Cartesi ist bereits mit den Ökosystemen von Ethereum, Binance Smart Chain, Elrond und Polygon verknüpft.

CTSI als nativer Token von Cartesi hat in den letzten sechs Wochen eine Rallye mit 400 Prozent Plus erlebt, steckt aber mit einer Marktkapitalisierung von gut 100 Millionen US-Dollar weiter im Niemandsland (aktuell Platz 357) der Rangliste finanzstarker Kryptowährungen fest. IOTA hingegen hat sich wieder unter die 30 wichtigsten Kryptowährungen vorgekämpft und kommt auf fast 4 Milliarden US-Dollar Marktkapitalisierung.

Fazit: IOTA 2.0 wirft Schatten voraus – Cartesi mit an Bord

Noch steht bei IOTA das zum 28. April geplante große Update Chrysalis im Mittelpunkt. Für die Zukunftssicherheit aber noch wichtiger wird IOTA 2.0 aka Coordicide mit der Abschaffung des zentralen Koordinators. Der für Ende 2021 angekündigte Schritt soll IOTA mit Smart Contracts die Funktionalitäten bringen, welche DeFi beherrschen und ohne die DApps nicht funktionieren. Cartesi hat in diesem Bereich bewiesene Expertise und so scheint diese Zusammenarbeit tatsächlich das Potenzial zu einer Win-win-Situation zu haben.


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5 Kommentare

  1. Gibts eigentlich etwas Neues was die undurchsichtige Finazierung von Iota betrifft?
    Das würde mich sehr interessieren, auch was Hund dazu sagt.

    Das Risiko in Iota zu investieren ist doch auch mit dem Launch von Chrysalis und
    immer mehr großen Partnern immens hoch.

    Oder nicht?

    • Wenn du dich nur hier schlau liest, dann ist es ganz bestimmt sehr riskant. Wer das Projekt kennt und welchen Fortschritt es verrichtet hat, dann eher nicht.

  2. also ich hab meine 45GI jetzt alle Verkauft, besser wie jetzt bei 1,40€ wirs nicht werden denke ich mal… falls jetzt wieder auf 0,50-0,70 runter sackt bin ich wieder dabei 🙂 🙂

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