Polkadot (DOT): Drei Gründe, warum das Momentum verloren geht

Anfang November 2021 markierte Polkadot (DOT) noch ein Allzeithoch. Doch seitdem verliert Polkadot an Dynamik im Wettbewerb mit Altcoins wie Avalanche (AVAX). Woran liegt das?

Vor rund zehn Wochen herrschte bei Polkadot (DOT) Champagnerlaune: Die langerwarteten Auktionen für sogenannte Parachains bei Polkadot starteten und trieben den Preis von DOT kurz zuvor am 4. November auf ein Allzeithoch von 55 US-Dollar. Aber danach setzte ein stetiger Abwärtstrend bei DOT ein, der die Preiskurve auf jetzt rund 17 US-Dollar drückte. Im selben Zeitraum konnten DeFi Konkurrenten von Polkadot wie Avalanche (AVAX) oder Fantom (FTM) weiterhin Kursgewinne für sich verbuchen. Warum also kommt die Entwicklung bei Polkadot ins Stocken?

1. Dreh- und Angelpunkt für Kapital und Innovationen in der Sparte DeFi ist nach wie vor Ethereum (ETH). Deshalb haben andere Ökosysteme Brücken entwickelt, um ihre Netzwerke mit dem von Ethereum kompatibel zu machen und zu verknüpfen. Aber bei Polkadot existiert keine direkte solche Brückenlösung hin zu Ethereum, was DOT von vielen attraktiven Projekten ausschließt.

2. Mit den Parachain Auktionen will Polkadot Monetarisierung erzielen und spannende Projekte anlocken. Das Konzept wird oft als „Blockchain to go“ beschreiben, da fremde Projekte quasi Netzwerkkapazitäten anmieten und dafür Kapital sammeln. Aber das erste solche Parachain Projekt Moonbeam (GLMR) ging erst am 11. Januar 2022 live, als der Kryptomarkt bereits stagnierte. Zwar meldet Moonbeam per Twitter seitdem schon mehr als 1 Millionen Transaktionen und hat zumindest für die ERC-20-Token von Ethereum eine Brücke geschaffen. Doch im Wettbewerb mit Avalanche, Fantom und anderen ist Polkadot bei der Expansion seines Ökosystems verspätet dran.

3. DOT fehlt es an Anwendungsfällen. Anleger erwarten von Altcoins der Klasse Polkadot, in den Wachstumssparten DeFi, NFTs und Blockchain-Gaming mitmischen zu können. Doch der verhaltene Zuspruch zu den Parachain Auktionen und ausbleibende Projektstarts können diese Erwartungen für DOT nicht erfüllen. So ist neben Moonbeam hauptsächlich Staking bei Polkadot interessant, wo 14 Prozent Jahreszins anvisiert sind. Solche Niveaus erreicht Staking aber auch bei Mitbewerben, wo parallel andere geldwerte Anwendungsbereiche zur Verfügung stehen.

Fazit: Polkadot steht vor der Bewährungsprobe

Fachleute beschreiben die Aussichten von DOT mittel- und langfristig weiter als gut. Mit einer starken Community und zukunftssicherer Technologie hat Polkadot Argumente, um im Wettbewerb zu bestehen. Mancher hofft, dass der Launch von Moonbeam für Polkadot bereits eine Trendwende und Aufholjagd einläutet. Falls sich dieser Optimismus als berechtigt zeigt, könnte das aktuelle Preisniveau von DOT ein guter Zeitpunkt sein um einzusteigen.


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