Ripple: Mitgründer Jed McCaleb löste seine XRP Bestände weiter auf

Während Ripple im Visier der SEC steht, setzt Co-Gründer Jed McCaleb seine massiven Verkäufe von XRP fort. Allein letzte Woche hat er rund 70 Millionen US-Dollar durch das Abstoßen von XRP erlöst.

Wenn Ripple und Jed McCaleb in einem Atemzug genannt werden, beunruhigt dies manche Anleger. Denn der einstige Co-Gründer von Ripple hatte sich beim Ausscheiden 9 Milliarden XRP gesichert und das Recht, diese unter klar definierten Regeln zu verkaufen. Als die Klage der US-Börsenaufsicht gegen Ripple kurz vor Weihnachten bekannt wurde, legte Jed McCaleb eine Pause beim Verkauf seiner XRP ein. Doch schon seit Mitte Januar bringt er wieder massiv XRP auf den Markt. Diese Verkäufe hätten das Potenzial, dem Preis von XRP zu schaden, wird oft gemunkelt. Schauen wir doch mal, was sich derzeit so bei Jed McCalebs Aktivitäten in Sachen XRP und der Preiskurve so tut.

XRP und McCaleb – kann der Ex-Chef den Preis beeinflussen?

Bekannt ist, dass McCaleb mit seinen Verkäufen von XRP täglich bis zu 1,5 Prozent des gesamten erwarteten Handelsvolumens ausmachen darf und die relevante Zahl der XRP dafür wöchentlich definiert wird. Bekannt ist auch, dass McCaleb seine XRP Verkäufe oft über eine „Tacostand“ benannte Wallet anstößt, deren Bilanz und Aktionen öffentlich etwa hier beobachtet werden können. So ergibt sich für die letzte Woche ein Bild von 140 Millionen XRP, die aus der Wallet abflossen und rund 70 Millionen US-Dollar eingebracht haben dürften. Die neue Woche zeigt eine weitere Zunahme der XRP Verkäufe von McCaleb in regelmäßigen Tranchen, wohl beruhend auf der aktualisierten Höchstgrenze.

Zum Vergleich dient dann die Preiskurve von XRP: Eine klare Relation von Ausschlägen dort zu den Zeiten der Aktionen von McCaleb lässt sich nicht herauslesen. XRP hält sich angesichts der Bedrohung durch die SEC und dem Auslisten an US-Kryptobörsen recht gut an Preisen um 0,50 US-Dollar fest und ist seit Mitte Januar sogar in einem leichten Aufwärtstrend. So lässt sich wohl konstatieren: Dem Beteuern von McCaleb, er wolle Ripple und XRP nicht schaden, darf geglaubt werden. Die austarierten Trennungsregeln zwischen Ripple und McCaleb greifen selbst in Krisenzeiten.

Fazit: Von McCale droht Ripple und XRP bislang kein Ungemach

Jed McCaleb sitzt schon lange bei Stellar (XLM) in einem Chefsessel und vermeidet Aussagen zu Ripple und XRP. Auch die SEC hat ihn nicht namentlich im Zusammenhang mit ihrer Milliardenklage genannt. Eine Beeinflussung der Preiskurve von XRP durch McCaleb lässt sich nicht beweisen und erscheint auch unwahrscheinlich. So lässt sich natürlich immer noch kritisch hinterfragen, ob es fair ist, welche Zig-Millionen US-Dollar McCaleb immer wieder durch seine XRP einstreicht. Doch zumindest scheint er sich an die Regeln zu halten und Pragmatiker konzentrieren sich daher lieber darauf, wann McCalebs XRP Reserven aufgelöst sind. Da XRP derzeit hohe Handelsvolumina verzeichnet und McCaleb so auch mehr XRP veräußern darf, dauert das vielleicht gar nicht mehr so lange.


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