Deutsche Bank plant Services für Bitcoin und Co.

Auch die Deutsche Bank will offensichtlich eine Abteilung für Kryptowährungen aufbauen. Dies wird aus einem Beitrag zum Weltwirtschaftsforum Davos ersichtlich. Noch 2021 sollen Kunden der Deutschen Bank bedient werden.

Die Zahl großer und traditionsreicher Geldhäuser wächst, die sich den Kundennachfragen nach Bitcoin und anderen Kryptowährungen nicht mehr verschließen. Die Deutsche Bank beispielsweise hat Vorbereitungen aufgenommen, um noch 2021 Services für digitale Anlageklassen anbieten zu können. In einem kurzen Projektüberblick schildert die Deutsche Bank ihre Pläne, veröffentlicht wurde er etwas versteckt in einem großen Marktbericht zur Kryptobranche hier (Seite 23). Zuletzt hatten in den USA beispielsweise die dort älteste Bank BNY Mellon und der Kreditkarten-Gigant Mastercard den Einstieg in Kryptogeschäfte für 2021 angekündigt.

Was hat die Deutsche Bank in Sachen Krypto vor?

Die Deutsche Bank nennt den bereits stark kapitalisierten Handel mit Kryptowährungen und den Wachstumsmarkt mit tokenisierten Anlagemöglichkeiten als Motivation für die Erweiterung ihrer Angebote. Zunächst wolle man für institutionelle Kunden den Kauf und sichere Aufbewahrung von Kryptowährungen ermöglichen. Diese Optionen sollen nach Möglichkeit in bereits bestehende bankeigene Plattformen zur Vermögensverwaltung integriert werden. In einem weiteren Schritt will die Deutsche Bank auch zusätzliche Services für Krypto offerieren, von Steuerfragen über Staking bis hin zu Leihgeschäften – also im Grunde alle wichtigen Themen für Anleger bündeln.

Ein Konzept für die neue Kryptosparte bei der Deutschen Bank ist dem Bericht zufolge bereits fertiggestellt und intern erprobt worden. Wenn Zulassungen von Regulierungsbehörden vorliegen, möchte man im kleine Rahmen starten und parallel dazu international mögliches Kundeninteresse erkunden. Grundsätzlich sind die Initiativen für den globalen Markt der deutschen Bank angelegt und sollen durch Gebühren Gewinne produzieren.

In der Vergangenheit hat sich die Deutsche Bank der Kryptobranche gegenüber aufgeschlossen gezeigt, war aber selbst nicht merklich aktiv. Doch die Einführung eines E-Euros wurde von Deutschlands größer Bank bereits als „alternativlos“ eingestuft und auch Bitcoin wird von den internen Experten schon als Wertspeicher der Zukunft anerkannt. Die deutsche Kryptoszene reagierte elektrisiert, als aus der Deutschen Bank bekannt wurde, sich dort mit IOTA zu beschäftigen.

Fazit: Nächster Bankenriese nähert sich Bitcoin für Kunden

Die Deutsche Bank wird nicht die letzte Großbank sein, welche 2021 als Einstige in den Kryptomarkt in ihrer Geschichte verzeichnet. Selbst konservative Geldhäuser werden von (institutionellen) Kunden mit Nachfrage zu geeigneten Finanzprodukten – und Services überhäuft und können den Trend nicht mehr ignorieren. Diese Öffnung hin zu Bitcoin und Tokenisierung erschließt im Endeffekt neue Geldquellen und dürfte früher oder später auch deutliche Impulse auf die Preiskurve von Bitcoin als Leitwährung der Kryptobranche ausüben.


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