Ripple (XRP) bekennt sich zu Klimaschutz

In den Diskussionen um Bitcoin und Co. flammt immer wieder Kritik an energiehungriger Technologie auf. Ripple (XRP) will in der öffentlichen Wahrnehmung mit Klimaschutz als Ziel punkten.

Das größte und dringendste Problem bei Ripple (XRP) ist unbestritten die Klage der US-Börsenaufsicht SEC, die auf Schadensersatzzahlungen von mindestens 1,3 Milliarden US-Dollar hinzielt. Doch Ripple versucht gleichzeitig, öffentlich aus der Defensive herauszufinden und mit anderen Themen in die Medien zu gelangen. Jetzt hat man sich dabei den Klimaschutz und Nachhaltigkeit in der Kryptobranche ausgesucht. Unter dem Titel „Nachhaltigkeit von Kryptowährungen: Der Weg vorwärts“ beschreibt Ripple in einem Blogpost seine Anstrengungen und Vorschläge.

Demnach haben sich Ripple und XRP schon in 2020 mit dem Energy Web (EW) und dem Rocky Mountain Institute (RMI) zusammengetan, um klimafreundliche Blockchains zu fördern. Damit sieht man sich ebenso als Pionier wie mit der Zusage, seinen CO2-Abdruck bis spätestens 2030 auf Null zu senken. Nächster Schritt in dem Bestreben, Ripple und XRP „grün“ aufzustellen, ist jetzt der Betritt zum Crypto Climate Accord, einem Zusammenschluss von Kryptounternehmen, Umweltorganisationen und der UN. Dieses Bündnis will bis 2025 erreichen, dass Blockchains komplett auf erneuerbare Energien umsattelt. Erster Punkt dabei ist, ein einheitliches System zu entwickeln, welches den CO2-Abdruck von Blockchains transparent misst. Bei Bitcoin ist diese Berechnung beispielsweise komplexer als häufig behauptet.

Ripple warnt, dass bei der jetzigen Massenadoption von Kryptowährungen wie XRP schon die Weichen für die Zukunft aus Sicht von Klimaschutz gestellt werden. Es müssten dringend ein Bewusstsein für die Problematik und praxistaugliche Lösungen geschaffen werden. Crypto Climate Accord will die gesamte Kryptobranche bis 2040 auf den Gebrauch erneuerbarer Energien verpflichten. Flankierend sind Rückhalt für Umweltprojekte oder etwa Ablasszahlungen bei der Nutzung fossiler Energiequellen denkbar.

Fazit: Ripple mit wichtigem Thema, aber Unsicherheit um XRP bleibt

Ripple hat generell recht damit, dass die Themen Umwelt und Klimaschutz für die weitere Verbreitung von Bitcoin und Co. noch zum Hindernis werden können. Denn der Energiehunger insbesondere von dem Protokoll Proof-of-Work und den darauf agierenden Minern ist nicht wegzudiskutieren. Mögliche Gütesiegel wie „grüne Bitcoin“ sind ähnlich wie Selbstverpflichtungen in anderen Branchen ein Ansatz, um Innovation zu beweisen.

Aber XRP hat derzeit ein ganz anderes Problem: Dort ist mutmaßlich das Vertrauen von Investoren systematisch missbraucht worden und Ripple steht dafür als verantwortlich vor Gericht. Dies macht es schwer – wenn nicht gar unmöglich – Ripple derzeit die Vorreiterrolle in Sachen Klimaschutz zu glauben.


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2 Kommentare

  1. „Aber XRP hat derzeit ein ganz anderes Problem: Dort ist mutmaßlich das Vertrauen von Investoren systematisch missbraucht worden und Ripple steht dafür als verantwortlich vor Gericht.“ Hä, darum geht es doch überhaupt nicht? Recherchiert man heutzutage gar nicht mehr? Die SEC in den USA behauptet, nach Jahren des nichts-Tuns, XRP wäre als Wertpapier einzustufen und als solches illegal verkauft worden.

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