Selbstfahrende Autos: BMW, Renault und Co. wollen Daten per Blockchain teilen

Neben dem Elektroantrieb ist autonomes Fahren das große Thema, welches die Automobilindustrie derzeit beschäftigt. Jetzt wollen mit Massenherstellern wie BMW, General Motors und Renault-Nissan mehrere Konkurrenten zusammenarbeiten, um schnell große Mengen von Daten für die Entwicklung selbstfahrender Autos zu sammeln.

Die Zukunftsvision ist klar: Spätestens im nächsten Jahrzehnt sollen selbstfahrende Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs sein, die sich per Autopilot selbst von A nach B steuern und so den Insassen Zeit für Arbeit oder anderes zu lassen. Klar ist auch, dass für dieses Vorhaben noch Unmengen von Teststunden und -fahrten nötig sind, um die Technik bis hin zur Serienreife zu entwickeln. Während nach Ansicht von Experten bislang Projekte wie Googles Waymo die Nase vorn haben, wollen traditionelle Automobilhersteller möglichst schnell aufholen. Und dabei soll die Blockchain helfen. Auf Initiative von General Motors und unter dem Dach der Branchenorganisation MOBI ist angedacht, gesammelte Daten per Blockchain zu teilen. Dies habe den Vorteil, transparent schnell an große und professionell nutzbare Datenmengen zu gelangen, heißt es.

Autonomes Fahren braucht Forschungsdaten

Daten wiederum sind nicht nur in der Automobilbranche meist sorgsam gehütete Geschäftsgeheimnisse. Bei der Herausforderung selbstfahrender Autos brauchte es aber Milliarden von Testkilometern mit entsprechendem Messergebnissen, rechnet eine Studie von Rand vor. Deshalb scheinen sich die Konkurrenten BMW, General Motors und Renault-Nissan in Grundzügen auf das Teilen von Testergebnissen geeinigt zu haben, berichten US-Medien. Die Blockchain als organisatorische Grundlage dafür erlaube, klar festzulegen, welche Daten für wen in der kollektiven Sammlung zugänglich sein. Technisch umgesetzt werden solle das Projekt von Ocean Protocol, einem Unternehmen, welches MOBI beigetreten ist und sich darauf spezialisiert Blockchains und Künstliche Intelligenz miteinander zu verbinden. Google lehne eine Teilnahme unterdessen bislang ab, wohl auch, weil es seinen bereits gewonnen Datenschatz exklusiv halten möchte.

Blockchains und die mobile Zukunft

Die Automobilindustrie hat sich bereits in diversen Pilotprojekten an dem praxisorientierten Einsatz von Blockchains gezeigt. Der Datentausch beim Thema selbstfahrende Fahrzeuge ist ein weiterer Schritt in diese Richtung. Auch wenn MOBI und seine Arbeitsgruppen keinen direkten Einfluss auf Kryptowährungen haben, sind sie doch ein gutes Beispiel dafür, wie Blockchains und damit potenziell Bitcoin und. Co sich Schritt für Schritt dem Alltag im modernen Leben nähern.


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