American Express setzt Ripples xCurrent ein

Der Finanzdienstleister American Express, den meisten wohl durch seine Kreditkarten bekannt, hat damit begonnen, das Ripple-Netzwerk für die Abwicklung von Transaktionen zu nutzen. Die bisherigen positiven Erfahrungen sind Grund dafür, dass American Express xCurrent breiter einsetzen will.

American Express mit Hauptsitz in New York zählt zu den bekanntesten Marken der Welt, wenn auch der Erfolg der gleichnamigen Kreditkarten in Europa hinter den Wettbewerben Visa und MasterCard hinterherhinkt. In anderen Teilen der Welt hat American Express aber als Bank neben Privatkunden besonders auch Unternehmen im Visier. Um diesen ein preiswertes Angebot für schnelle, grenzübergreifende Transaktionen machen zu können, hilft das Ripple-Netzwerk. 71 Prozent der kleinen und mittelgroßen Unternehmen sehen internationale Überweisungen als Problem, sagt Colin O’Flaherty von American Express. Bei einer Konferenz in Amsterdam machte O’Flaherty klar: Mit xCurrent von Ripple gelingt es American Express besser als zuvor, die Wünsche seiner Kunden zu bedienen.

American Express und Ripple – die Hintergründe

Einer Studie von McKinsey zufolge wird bei 60 Prozent aller B2B-Überweisungen, die von einem Land in ein anders gehen, immer noch manuelles Eingreifen nötig. Dies brauche jeweils im Schnitt 15 bis 20 Minuten. Hier steckt das Potenzial der Kooperation von American Express und Ripple. Jede automatisch sicher und und transparent abgewickelte Überweisung spart Zeit und damit Geld. Gelobt wird von American Express, dass über xCurrent die Transaktionen nicht nur in Sekundenschnelle geschehen, sondern Sender und Empfänger zudem in Echtzeit Nachrichten austauschen können. Der bisherige Erfolg ermuntere, xCurrent weiter in die konzerneigene Struktur zu integrieren und breiter auszurollen, hieß es. Ripple hatte Anfang des Jahres gemeldet, mittlerweile mehr als 200 Kunden für xCurrent zu haben, darunter auch viele Banken. Aus Sicht von Anlegern bleibt dabei aber kritisch, dass es fast immer nur um die Technologie von Ripple geht und nicht um die Kryptowährung XRP, so auch bei American Express. Denn XRP kommt bei American Express nicht zum Einsatz.

Positive Nachrichten zu XRP bleiben Mangelware

Erst in dieser Woche war mit News um XRP und der thailändischen Siam Commercial Bank (SCB) Hoffnung aufgekommene, dass eine große Bank XRP unterstützen könnte. Doch die SCB ruderte schnell zurück. Während Ripple also im Finanzsektor als Lösung für internationale Geldtransfers auf Erfolgsspur ist, was auch das Beispiel American Express zeigt, sieht es für den XRP weniger rosig aus. Den Weg des Bitcoin, der neue Jahreshochs erreicht, geht XRP nicht mit. Dazu kommen Berichte, dass XRP auf wenig seriöse Art durch Bots promotet wird. Das ursprüngliche Konzept von Ripple, Netzwerk-Kunden würden auch XRP nutzen, steht weiter infrage.


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