Bitcoin und Co.: Können Negativzinsen für Fiat den Kryptopreisen helfen?

In Deutschland erheben einige Banken bereits Negativzinsen auch für Privatkunden, in Großbritannien stellt die Zentralbank Überlegungen zu solcher Geldpolitik an. Was bedeutet das für Bitcoin und Co., wenn Guthaben in Euro oder Pfund bei der Bank mit Strafzins belegt werden?

Sind Anlagen in Bitcoin (BTC) und Altcoins wie Ethereum (ETH) die beste Antwort auf den Trend hin zu Negativzinsen an den klassischen Finanzmärkten? Die Eurokrise von 2009 brachte im Nachklang Negativzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB). Mit der aktuellen Corona-Krise wird immer deutlicher, dass auch Geschäftsbanken dazu übergehen, für Einlagen in Euro einen Strafzins zu verlangen. Denn wenn sie Euro bei der EZB sicher parken, müssen sie dafür Negativzins bezahlen und geben dies nunmehr vereinzelt auch an Kunden weiter. Selbst in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist es aber schwer vermittelbar, warum für private Guthaben kein Zins mehr anfallen soll, sondern stattdessen die Aufbewahrung bei einer Bank sogar Geld kostet. Bei Bitcoin und anderen Kryptowährungen ist die Aufbewahrung hingegen grundsätzlich kostenlos.

Großbritannien – Negativzinsen bahnen sich an

Analysten verweisen beim Thema Negativzins in diesen Tagen auf Großbritannien. Dort hat die Zentralbank im Monatsbericht Privatbanken aufgefordert, sich auf Negativzinsen vorzubereiten. Die von Corona und Brexit geprägte Gesamtlage lasse unter Umständen keinen anderen Schritt zu. Auch im Euro-Raum gibt es bisher keine Anzeichen dafür, von Null- oder Negativzinsen abzurücken.

Wer aber ein Vermögen zu verwalten hat, bezieht in seine Überlegungen neben Wegfall von positiven Zinsen zudem die Inflation mit ein. Dann wird reine Ruhenlassen von Fiat noch weniger attraktiv. In der Theorie sollen Negativzinsen die Verbraucher dazu anregen, ihr Geld einzusetzen und so für wirtschaftliche Impulse zu sorgen. Doch aktuelle Studien zeigen vielmehr eine Vorliebe für das Sparen.

Bitcoin als Inflationsschutz

Bei dieser ungewohnten Situation an den Finanzmärkten werden die Vorzüge von Bitcoin einmal mehr sehr deutlich. Durch die festgelegte Maximalzahl von 21 Millionen BTC und Bitcoin Halving als Inflationsbremse ist die Mutter aller Kryptowährungen nicht direkt davon betroffen, was die Geldpolitik entscheidet. Großunternehmen in den USA, angeführt von MicroStrategy, schichten bereits Geldreserven in Bitcoin um. Sie nennen dabei Inflationsschutz als ersten Grund und die Chance auf Wertsteigerung als weiteres Argument für BTC.

So halten es Fachleute für gut möglich, dass bei anhaltenden Negativzinsen nicht nur in Großbritannien Bürger verstärkt Alternativen zum Sparen in Fiat suchen. Bitcoin als weltweit verbreitete Kryptowährung fällt dabei als „digitales Gold“ nicht nur Experten ein. Optimisten der Kryptoszene hoffen auf neues Kapital bei BTC, welches die Kurse steigen lassen sollte.

Fazit: Negativzinsen ein Argument pro Bitcoin

Eine Investition in Bitcoin oder führende Altcoins ist vermutlich mit mehr Risiko behaftet als die Strategie, Negativzinsen auf Leitwährungen wie Euro oder Britisches Pfund auszusitzen. Doch realistisch betrachtet, zeigt sich Fiat schwach wie selten und das Vertrauen in die Geldpolitik leidet, von drohender Inflation sprechen nicht nur Panikmacher. Das Risiko bei Anlage in BTC spiegelt aber parallel auch die guten Chancen auf Kursgewinne wieder. Wenn Du Dich dafür interessierst, findest Du bei uns eine ganze Reihe von Artikeln zu Bitcoin und gut verständlich Anleitungen dazu, wie Du Deinen Einstieg bei Bitcoin am besten organisierst.


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