Deutsche Banken bereiten sich auf den Handel mit Bitcoin und. Co vor

Wichtige Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum werden deutlich stärker als zuvor in das Visier deutscher Anleger geraten. Denn normale Geschäftsbanken dürfen seit Jahresbeginn Kryptowährungen in ihr Programm aufnehmen und bereiten dies aktuell vor.

In Deutschland bahnt sich in Sachen Kryptowährungen eine mittelgroße Revolution an. Wie das Handelsblatt berichtet, wollen mindestens 40 hiesige Geldhäuser ihren Kunden schon bald den Handel mit Bitcoin und Co. offerieren. Möglich wurde dieses durch zu Jahresbeginn in Kraft getreten Gesetzesänderungen zur Verhinderung von Geldwäsche. Dabei war die deutsche Politik über EU-Richtlinien hinweg gegangen und musste in der Kryptoszene Kritik einstecken. Doch in dem deutschen Sonderweg versteckte sich eben auch – wir berichteten – ein wichtiges kryptofreundliches Detail: Durch den nun juristisch definierten Rahmen von Kryptowährungen können Banken in das Geschäft einsteigen.

Hintergrund zu Kryptowährungen bei klassischen Banken

Im Behördendeutsch geht es um „Angebot“ und „Verwahrung“. Das konnten Banken mit Zulassung in Deutschlang bislang etwa für Aktien, Staatsanleihen und andere klassische Finanzinstrumente im Auftrag ihrer Kunden tun. Die Liste solcher möglichen Anlageprodukte ist jetzt um Kryptowährungen erweitert. Banken, die diese Möglichkeit wahrnehmen möchten, müssen dafür eine zusätzliche Erlaubnis bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) einholen. Dadurch soll ein Mindestmaß an Verbraucherschutz gewährleistet werden. Informierte Kreise melden die mehr als 40 Anträge, die bei der BaFin aktuell bearbeitet werden. Besonders weit fortgeschritten soll der Prozess für die Berliner Solarisbank sein, die über eine Tochterfirma Kryptowährungen für ihre Kunden einlagern will. In der Praxis werden die Angebote darauf hinauslaufen, dass man über sein gewohntes Girokonto Bitcoin und Co. ein- und verkaufen kann sowie eventuell als Zahlungsmittel einsetzen. Bei progressiven Finanzdienstleistern wie Revolut mit Sitz in Großbritannien ist dies bereits jetzt Standard.

Was den traditionellen Banken Entscheidungen abringen wird, ist, welche Kryptowährungen man überhaupt anbieten will. Denn die Herausforderung lautet: Auf der einen Seite will eine Bank ihren Kunden die Chancen von Kryptowährungen möglichst bequem eröffnen. Auf der anderen Seite will man keine Kunden vergraulen dadurch, dass man ihnen Coins schmackhaft gemacht hat, die sich als wenig werthaltig erweisen. Zumindest anfänglich dürfte sich das Angebot daher auf Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und Ripple (XRP) beschränken, bei denen die Marktkapitalisierung ausreichend Liquidität für seriöse Geschäfte sicherstellt.

Boomen Kryptowährungen bald in Deutschland?

Noch sind die großen deutschen Banken noch nicht mit konkreten Angeboten an ihre Kunden herangetreten. Aber wie gesagt: Dies ist jetzt nur noch eine Frage der Zeit, vermutlich von Monaten. Bitcoin ist als Finanzthema bereits bei den Massenmedien angekommen und es gibt keine Anzeichen dafür, dass dieses Interesse abflaut. Banken mit ihrem historisch erarbeiteten Vertrauen von Kunden dürften der Kryptobranche insgesamt guttun durch mehr Wettbewerb und der Kursentwicklungen einzelner Coins durch mehr Anleger. Experten rechnen im ersten Jahr für deutsche Banken in der neuen Sparte Kryptoanlagen mit siebenstelligen Umsätzen.


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