Dogecoin (DOGE) lässt Federn nach TV-Auftritt von „Dogefather“ Elon Musk

Dogecoin (DOGE) macht seinem Ruf als für Spekulationen anfälliger Altcoin weiter alle Ehre. Tesla-Chef Elon Musk schickte Dogecoin mit Witzen im Live-TV zweistellig ins Minus. Mittlerweile fängt sich DOGE wieder.

Die TV-Show „Saturday Night Live“ ist über die USA hinaus Kult und an diesem Samstag sollte sie auch für Anleger in Dogecoin (DOGE) zum Pflichtprogramm werden. Denn bei „Saturday Night Live“ hatte sich Tesla-CEO Elon Musk als Gaststar angesagt und Musk ist im Nebenberuf selbst ernannter „Dogefather“, also so etwas wie der Superfan von DOGE. So war klar: Musk würde vor Millionenpublikum im Live-TV auch Dogecoin zum Thema machen. Mancher hatte sich davon erhofft, dass DOGE dann die magische Marke von 1 US-Dollar in Angriff nehmen würde. Doch es kam anders: Noch während Musk im Fernsehen witzelte, fiel der Preis von Dogecoin auf 0,49 US-Dollar, ausgehend von 0,69 US-Dollar.

Mittlerweile aber hat sich Dogecoin im Preis am Montagmorgen auf gut 0,54 US-Dollar erneut korrigiert und Musk trommelt per Twitter schon wieder die Werbetrommel. Sein Raumfahrtunternehmen SpaceX werde kommendes Jahr einen Doge-1 benannten Satelliten Richtung Mond schicken und so erstmals eine Kryptowährung ins All bringen, verspricht Musk. Zudem soll die Mission in DOGE bezahlt werden. Bedeutet das für Dogecoin wieder Aufwind?

Bei Dogecoin wird aus Spaß schnell teurer Ernst

Wir erinnern: Erst letzte Woche hatte DOGE sich bis auf Platz Nummer Vier der kapitalstärksten Kryptowährungen vorgeschoben und der Hype hat längst Eigenleben entwickelt. Zwar schlägt Musk manchmal zu DOGE auch warnende Worte („nicht alles in Dogecoin investieren“) an, aber grundsätzlich nutzt er seine Bekanntheit pro Dogecoin. Andere Prominente wie Snoop Dog haben sich dem DOGE-Club öffentlichkeitswirksam angeschlossen. Die Erwähnungen von Dogecoin in den sozialen Medien haben laut Datendienst LunarCrush Rekordniveau erreicht.

Dieses Momentum scheint viele Bedenken wegen Dogecoin auszuwischen. DOGE ist durch eine fehlende Höchstmenge schon im Prinzip eine inflationäre Kryptowährung und hat sich auch deshalb bisher nicht nennenswert als Zahlungsmittel etabliert. Zudem halten nur rund 20 Wallets mehr als 50 Prozent aller DOGE, die sogenannten Krypto-Wale also haben bei Dogecoin eine grundsätzlich ungesunde Mehrheit. Das sollest Du als Anleger nicht vergessen, wenn Du bei DOGE Gewinnchancen ausloten willst.

Fazit: Dogecoin und die Macht der Masse

Die jüngste Kette von Einflüssen auf die Preiskurve von DOGE sind Paradebeispiele dafür, wie Millionen von Followern bei Musk und Co. ebenso wie Online-Communities (WallStreetBets) eine Kryptowährung Auf und Ab schicken können. Das mag Traditionalisten nicht schmecken, aber auch auf klassischen Aktienmärkten hat Psychologie schon immer eine gewichtige Rolle gespielt. So muss nüchtern weiter vor Dogecoin als mittel- und langfristig gedachte Anlagemöglichkeit gewarnt werden. Bei DOGE gibt das fundamentale Konzept nicht rationale Argumente vor wie etwa bei Bitcoin (BTC) oder Ethereum (ETH). Aber in Dogecoin sind aktuell umgerechnet um 70 Milliarden US-Dollar investiert und mit diesem Fundament lassen sich bei deutlichen Kursschwankungen von DOGE durch risikobereite Strategien beachtliche Gewinne realisieren – mit erheblichen Verlustrisiken auf der anderen Seite der Medaille.


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