IOTA 2.0: Gründer sehen 2021 mit Optimismus

Bei IOTA blicken die Co-Gründer David Sønstebø und Dominik Schiener optimistisch in die nähere Zukunft. Coordicide aka IOTA 2.0 werde 2021 sicher in das Mainnet überführt, sagen die beiden und freuen sich auf mehr Anwendungsfälle für IOTA in der Realwirtschaft.

IOTA befindet sich nach Meinung von den Mitgründern David Sønstebø und Dominik Schiener auf einem guten Weg, durch technologische Weiterentwicklung an Relevanz zu gewinnen. IOTA 2.0, auch als Coordicide bekannt, werde 2021 Wirklichkeit werden, so Sønstebø, eine Verschiebung des Upgrades würde er als „großen Rückschlag“ betrachten. Sønstebø und Schiener äußerten sich den Zukunftsaussichten von IOTA im Rahmen einer Videofragestunde (AMA) von CoinMarketCap. Mit Coordicide will IOTA den zentralen Koordinator im Tanglenet beseitigen und das Netzwerk dezentral über eine Blockchain betreiben. IOTA 2.0 gilt derzeit als wichtigstes Puzzlestück dabei, vermehrt Fuß bei Anwendungen in der Realwirtschaft zu fassen.

Dabei soll auch IOTA Access helfen. Die Plattform wurde Anfang Oktober vorgestellt und soll es Unternommen jeder Größe erleichtern, automatisierte Business-Modelle in Bezug auf das Internet der Dinge (IoT) zu verwirklichen. IOTA Access werde möglicherweise noch 2020 freigeschaltet und Impulse für „Real World Applications“ geben, heißt es nun. Im Vergleich zu anderen Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) sei einer der größten Vorzüge von IOTA, ohne Transaction Fees auszukommen.

Sharding bei IOTA mittelfristig geplant

Schiener und Sønstebø stellen bereits Überlegungen an, was nach IOTA 2.0 kommt. Dabei spielt Sharding eine zentrale Rolle, was parallele Blockchains ermöglicht und dadurch höhere Leistungsfähigkeit. Das Entwicklerteam von IOTA arbeite bereits an Sharding und es steht in Aussicht, dass IOTA damit 2022 oder 2023 Millionen von Transaktionen pro Sekunde (TPS) verwalten kann. Dies ist im IoT von großer Bedeutung, denn dort geben Geräte in Echtzeit große Mengen von Daten an das Ökosystem von IOTA weiter. Auch bei Ethereum 2.0 soll Sharding implementiert werden.

IOTA als Basis für Stablecoins (CBDC)

Aufmerksam verfolgt man bei IOTA die Diskussionen zu staatlich gestützten digitalen Währungen. Sogenannte Central Bank Digital Currencies (CBDC) liegen im Trend, in der EU ist ein E-Euro im Gespräch. Auch die Technologie von IOTA eigne sich für CBDCs, sagen Schiener und Sønstebø. Gespräche mit möglichen Projekten seien im Gange, Details wurden aber nicht genannt.

Fazit: IOTA demonstriert Selbstbewusstsein

Inhaltlich hat der jüngste Auftritt der IOTA-Spitze wenig Neues geliefert. Doch es ging Sønstebø und Schiener wohl auch mehr darum, Werbung für IOTA zu machen. Dazu betonten sie fokussierte Entwicklungsarbeit und traten Skeptikern entgegen, die an Zeitplänen für IOTA 2.0 zweifeln. Effekte auf den Kurs von IOTA hatte die AMA allerdings nicht, der Altcoin verharrt bei unter 0,30 US-Dollar.


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1 Kommentar

  1. Bei Iota hat sich in den letzten Wochen / Monaten ja eine Menge getan, nur leider hat sich das bisher noch nicht auf den Kurs ausgewirkt. Ich hoffe das mit der Abschaffung des Coordinator und der Etablierung von Coordicide das Vertrauen in das Projekt steigt und sich dann auch der Kurs positiv entwickelt.

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