IOTA Access vorgestellt – Universalplattform für IoT und Business

IOTA launcht mit Partnern aus der Industrie und Kryptobranche das Projekt einer universell einsetzbaren Plattform für Business-Lösungen im Zusammenhang mit dem Internet der Dinge (IoT). IOTA Access soll über die kommenden zwölf Monate Praxisreife erlangen.

IOTA Access heißt das neueste Projekt, mit dem die Expertise und Praxistauglichkeit von IOTA für professionelle Anwendungen im Internet der Dinge (IoT) unter Beweis gestellt werden soll. „Access“ bedeutet übersetzt „Zugang“ und dementsprechend stehen bei dem offiziellen Blogpost zu IOTA Access Funktionen wie Türöffnen im Vordergrund. Ob Mietwagen oder Mietapartment, ob WiFi-Kapazitäten oder Maschinennutzung – stets soll IOTA Access erlauben, auch aus der ferne Zugang freizuschalten, wenn gewünscht erst gegen Zahlung in der Kryptowährung IOTA. In einem kurzen Video zeigt IOTA die Idee anschaulich:

Zur Vorstellung von IOTA Access hat man Partner wie Jaguar Land Rover und EDAG aus der Automobilindustrie gewonnen, mit denen schon zuvor Kooperation betrieben wurde. Dazu kommen Partner wie Riddle&Code und STMicroelectronics, die ihre Produkte wie Sensoren und Halbleiter schon seit geraumer Zeit kompatibel für das Ökosystem von IOTA machen.

Business Beispiele für IOTA Access

Eine neue Webpage für IOTA Access findet sich hier und sie zeigt kommerzielle Anwendungsbeispiele. Privatwagen könnten einfach dann vermietet werden, wenn ihr Besitzer sie nicht selbst braucht. In großen Büros könnte auf echte Schlüssel verzichtet werden und der Zugang zu unterschiedlichen Räumen durch IOTA Access geregelt werden. Die Besitzerin eines Kaffees könnte WiFi gegen Mikrozahlungen freigeben, um Missbrauch zu verhindern, oder WiFi für Kunden dann freischalten, wenn diese Kaffee und Kuchen kaufen.

Um IOTA Access für eine breite Palette von Anwendungen attraktiv zu machen, sind die Anforderungen von vonseiten der Hardware niedrig. Im Automobilsektor sollen einfache Produkte von STMicroelectronics ausreichen, in anderen Bereichen schon ein Raspberry 3 oder 4. IOTA schreibt, um IOTA Access auch an bereits bestehende Architekturen im IoT anzubinden, habe man sich entschieden, es bei C als Programmiersprache zu belassen. Allerdings soll für typische Module ein Compiler von Rust aus die Programmierung vereinfachen.

Die Roadmap zu IOTA Access zeigt, dass bis Jahresende Kompatibilität mit IOTA 1.5 und Entwicklungsarbeit für die Automobilindustrie im Vordergrund steht. Nach und nach sollen dann in 2021 wichtige Funktionen wie eine neue Wallet („Stronghold“) , bezahlte Datenkanäle und Smart Contracts zu IOTA Access hinzugefügt werden.

Fazit: IOTA Access – mehr als eine Machbarkeitsstudie?

Das Konzept von IOTA Access klingt vielversprechend, ähnelt aber auch einer Vielzahl von früheren Kooperationsprojekten. Neu ist, dass bei IOTA Access Bezahlfunktionen von Beginn an ein wesentlicher Faktor sind und diese Plattform nicht an bestimmte Branchen gebunden sein soll. Jetzt wird es darauf ankommen, wie schnell IOTA Access aus der Beta-Phase herauskommt und wie viele Nutzer sich in der Praxis überzeugen lassen. Denn so manches, was aus der Ideenschmiede der IOTA Stiftung stammt, ist in der Vergangenheit letztendlich daran gescheitert, die massive Adoption durch die Realwirtschaft verpasst zu haben.


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