IOTA Bestandteil von EPCIS 2.0 – globaler Standard für Lieferketten

Datenaustausch in der Industrie wird weltweit oft über den Standard EPCIS organisiert. Nun ist EPCIS 2.0 im Kommen und die IOTA Stiftung daran technologisch beteiligt.

Während es um den Einsatz von IOTA als Kryptowährung eher still geworden ist, verzeichnet die IOTA Stiftung Erfolge bei der Anerkennung ihrer technologischen Lösungen in diversen Anwendungsfeldern. Jüngstes Beispiel ist die Integration von Tanglenet bei EPCIS 2.0, wie die IOTA Stiftung in einem Blogpost berichtet. EPCIS 2.0 soll als globaler Industriestandard den Austausch von Informationen und Daten in Lieferketten auf eine dezentrale und zukunftssichere Basis hieven und wird derzeit von GS1 geprüft, einer weltweiten Organisation für Standards. Bei EPCIS 2.0 bringt sich IOTA mit seinen Partnern ZEBRA und EVRYTHNG ein.

Hintergrund zu EPCIS 2.0 und IOTA

Die IOTA Stiftung nutzt die Automobilindustrie als Beispiel für den Nutzen von EPCIS 2.0. In der Branche sind Hersteller und Zulieferer eng aufeinander angewiesen. Bislang aber herrscht häufig ein Wirrwarr an Lösungen, wie Informationen zu Lieferketten in Echtzeit geteilt werden, was zusätzliche Arbeit bis hin zu E-Mail-Kommunikation und Telefonaten nötig macht. Mit EPCIS 2.0 käme ein Standard, der von allen Beteiligten anerkannt und über APIs bequem genutzt werden kann. Dabei bildet EPCIS 2.0 quasi eine eigene Computersprache. An das IOTA Tanglenet angeschlossene Maschinen und Unternehmen können künftig über EPCIS 2.0 Informationen manipulationssicher und automatisiert einbringen.

EPCIS 2.0 dokumentiert Daten zu den entschiedenen Schritten einer Lieferkette. Diese beginnen mit dem „Was“, als etwa einem konkreten Material oder Teil. Fortgeschrieben werden dann diese Informationen dann mit Parametern wie „Wo“, „Wann“, „Wer“, „Warum“ und „Wie“. So entsteht in Echtzeit ein Datensatz, der anzeigt, was der momentane Stand einer Lieferung ist, wer sich daran beteiligt und im Zweifelsfall auch, wo gerade etwas klemmt. Laut IOTA Stiftung befindet sich EPCIS 2.0 derzeit im Prüfprozess von GS1 und soll voraussichtlich noch 2021 veröffentlicht werden.

Fazit: IOTA bei Lieferketten und Standards mit Fortschritten

Die IOTA Stiftung verweist auf breite Erfahrungen in der Digitalisierung von Lieferketten, etwa zusammen mit TradeMark East Africa. Bekanntlich ist IOTA auch vielfältig aktiv, damit seine Technologien als Industriestandard anerkannt zu werden. Bei EPCIS 2.0 scheint sich für IOTA auszuzahlen, mit dem Nasdaq-Unternehmen Zebra eine Zusammenarbeit zu pflegen. Für IOTA als Kryptowährung allerdings ist EPCIS 2.0 – zumindest vorerst – kein direkter Fortschritt, denn Zahlungen werden über diesen Datenkanal nicht abgewickelt.


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3 Kommentare

  1. Ist es nicht so, dass sich -nach Einführung von Mana- ein positiver Effekt für den Token ergibt? Für den Datenaustausch benötige ich Nodes und für das Betreiben von Nodes, die im Tangle eine hohe Priorität genießen sollen, benötige ich Mana und für Mana benötige ich den Token. Dadurch sollte die Nachfrage nach dem Token steigen und dementsprechend auch der Kurs nach oben gehen.

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